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15.04.2019

Erster Patient in klinischer Phase I/II-Studie mit T-Zell-Rezeptor-Therapie MDG1011 behandelt

Am Universitätsklinikum Erlangen wurde erstmals ein Patient mit multiplem Myelom im Rah-men einer klinischen Studie mit der T-Zell-Rezeptor (TCR)-basierten Immuntherapie MDG1011 des Unternehmens Medigene AG behandelt. Die Phase I/II-Studie CD-TCR-001 ist die erste klinische Studie, die mit einer TCR-basierten Therapie in Deutschland durchgeführt wird. Dabei werden T-Zellen des Patienten ex vivo mit tumorspezifischen rekombinanten TCRs versehen und dem Patienten als Einmalgabe infundiert. Die TCR-modifizierten Zellen sollen maligne Zellen erkennen und zerstören. Im Phase I-Teil der Studie erhalten 12 mehrfach vorbehandelte Patienten mit akuter myeloi-scher Leukämie (AML), myelodysplastischem Syndrom (MDS) oder multiplem Myelom (MM) die innovative Therapie. Im anschließenden Phase II-Teil werden 40 Patienten mit MDG1011 behandelt, weitere 40 Patienten erhalten eine Standardbehandlung.

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11.04.2019

Hepatitis C-Viren erfolgreich ausschalten

Die Behandlung von Hepatitis C erfolgt seit einigen Jahren mit speziellen antiviral wirkenden Medikamenten. Da eine Entwicklung von Resistenzen in Zukunft aber nicht auszuschließen ist, wird weiterhin nach alternativen Behandlungsmöglichkeiten geforscht. Sogenannte Zelleintritts-Inhibitoren gelten als vielversprechend. Gemeinsam mit Kollegen der Leibniz Universität Hannover konnten Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und dem TWINCORE zeigen, wo ihr Angriffspunkt am Virus liegt, und verbesserte Wirkstoffe entwickeln. Ihre Studie ist kürzlich im Journal of Hepatology erschienen.

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11.04.2019

Dank optischer Biosensoren Krankheiten früher erkennen

In dem translationalen Projekt PoC-BoSens wird ein Diagnostiksystem auf Basis optischer Mikrosensorik entwickelt, um frühzeitig Lyme-Borreliose zu erkennen. Das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM ist dabei für die Integration der Mikrosensoren verantwortlich.

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11.04.2019

In Packungsbeilagen von Wirkstoffpflastern fehlen wichtige Hinweise zum sicheren Umgang mit den Präparaten

Ein Forscherteam der Kooperationseinheit Klinische Pharmazie am Universitätsklinikum Heidelberg hat die Packungsbeilagen von allen auf dem deutschen Markt verfügbaren Wirkstoffpflastern – das waren 81 unterschiedliche Packungsbeilagen im Jahr 2016 – untersucht. In jeder Packungsbeilage fehlten wichtige Anwendungshinweise. Dies könnte die fehlerfreie Anwendung der Arzneimittel gefährden, auch wenn die formellen Vorgaben der Europäischen Zulassungsbehörde bei allen Packungsbeilagen erfüllt waren. Die Arbeit ist jetzt in der Fachzeitschrift DMW Deutsche Medizinische Wochenschrift veröffentlicht.

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08.04.2019

Neuer PARP-Inhibitor Rucaparib (Rubraca®) zur Behandlung des rezidivierten Ovarialkarzinoms

Zum Auftakt der 10. International Charité Mayo Conference vom 3. - 6. April 2019 hat Clovis Oncology Germany GmbH seinen neuen PARP-Inhibitor einen Tag vor Konferenzbeginn, am 2. April 2019, im nhow Hotel Berlin vorgestellt. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. Jalid Sehouli, Gynäkologe und Direktor des Charité European Competence Center für Eierstockkrebs an der...

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08.04.2019

Neues verlängertes 6-wöchiges Dosierungsschema für Pembrolizumab (KEYTRUDA®) zugelassen

MSD SHARP & DOHME GMBH gab am 4. April die Zulassung des neuen erweiterten Dosierungsschemas von 400 mg alle 6 Wochen (Q6W) für den PD-1-Inhibitor Pembrolizumab (KEYTRUDA®) für alle zugelassenen Indikationen in der Monotherapie durch die Europäische Kommission bekannt. Damit ist Pembrolizumab der erste PD-1-Antikörper, der in der EU in einer Dosierung von 400 mg alle 6 Wochen als...

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08.04.2019

Heller Hautkrebs: Neue Behandlungsoption in Hanau

Epidermale Radioisotopen-Therapie nennt sich das neue nuklearmedizinische Verfahren zur Behandlung des hellen Hautkrebses. Die überörtliche Berufsausübungsgemeinschaft für Nuklearmedizin in Hanau ist die erste Einrichtung in Deutschland, die diese Therapie (Rhenium-SCT®, SCT = Skin Cancer Therapy/Hautkrebstherapie) ab sofort anbietet. Damit werden die positiven internationalen...

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08.04.2019

Würzburger Forschungsverbundprojekt will neue Testsysteme für immunonkologische Therapien entwickeln

Das Forschungsprojekt ImmuTherM will neue Wege erarbeiten, wie sich die Wirksamkeit von Immuntherapien gegen das Maligne Melanom bestimmen lässt. Hinter dem Vorhaben stehen drei Würzburger Forscher und ihre jeweiligen Teams: Prof. Dr. Bastian Schilling von der Universitäts-Hautklinik, Privatdozent Dr. Niklas Beyersdorf vom Lehrstuhl für Immunologie der Julius-Maximilians-Universität...

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08.04.2019

VDGH: Schwangere mit Risiko nicht alleine lassen – Kassenpatientinnen warten seit acht Jahren auf Präeklampsie-Tests

„Innovative Biomarker ermöglichen ein besseres Behandlungsmanagement von Frauen, die im Laufe ihrer Schwangerschaft einen Verdacht auf Präeklampsie entwickeln. Kassenpatientinnen warten jedoch seit acht Jahren auf den Zugang zu Präeklampsie-Tests“, sagt Dr. Martin Walger, Geschäftsführer des Verbandes der Diagnostica-Industrie (VDGH).

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08.04.2019

Zustand nach Mammakarzinom, jetzt PMB, und eine Patientin, die im Internet nach Diagnose und Ursache suchte…

Eine 65 jährige Patientin (IIG, IIP, bei Zustand nach Mammakarzinom rechts, brusterhaltende Therapie und jetzt Tamoxifen-Einnahme) wurde mit postmenopausaler Blutung (PMB) überwiesen. Die Patientin sagte sofort, dass sie sehr viel Angst habe, was bei ihrer Vorgeschichte verständlich war. Sie fügte hinzu, sie habe im Internet recherchiert und jetzt denke sie, dass sie mehrere Krebsarten habe.

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