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188 Neuigkeiten gefunden.

20.03.2019

Vorhofflimmern rechtzeitig erkennen dank Smartwatch

Vorhofflimmern kann von kommerziell erhältlichen Smartwatches korrekt erkannt werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) an der Universitätsmedizin Greifswald und Wissenschaftlern des Universitätsspitals Basel. Zukünftig könnten elektronische Armbanduhren daher eingesetzt werden, um den Herzrhythmus von Patienten mit einem erhöhten Risiko bequem und regelmäßig zu überwachen. Vorhofflimmern könnte so früher entdeckt und dadurch das Risiko für einen Schlaganfall deutlich reduziert werden.

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07.03.2019

Praluent® reduzierte signifikant das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse bei Patienten nach einem akuten Koronarsyndrom

Patienten mit einem hohen kardiovaskulären Risiko, die Alirocumab (Praluent®) zusätzlich zu einer maximal tolerierten Statintherapie erhielten, erfuhren signifikant weniger schwerwiegende kardiovaskuläre Ereignisse (major adverse cardiovascular events, MACE) im Vergleich zu Patienten unter maximal tolerierten Statinen alleine. Dies zeigten Daten der Studie ODYSSEY OUTCOMES mit knapp 19.000 Patienten. Besonders deutlich war der Benefit bei Patienten, die zu Studienbeginn LDL-C-Werte von 100 mg/dl (2,6 mmol/l) oder höher aufwiesen. [1]

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07.03.2019

Komplizierte Operationsmaßnahmen bei schweren angeborenen Herzfehlern

Das Hypoplastische Linksherz-Syndrom zählt zu den schwersten angeborenen Herzfehlern (AHF). In den meisten Fällen ist die Beibehaltung dieses sogenannten Einkammerherzens auch mit mehreren Operationen nicht zu umgehen. Eine derzeit auch in Deutschland durchgeführte chirurgische Maßnahme bei geeigneten Patienten hat zum Ziel, aus dem Einkammer- ein Zweikammerherz zu konstruieren. Über die Ergebnisse aus dem Boston Childrens Hospital, Havard Medical School, referierte auf der 51. Jahrestagung der DGPK der renommierte Herzchirurg Pedro del Nido.

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07.03.2019

Zunahme der Herzinsuffizienz durch demografische Alterung

Der Versorgungsatlas – ein Angebot des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland – untersucht die zeitliche Entwicklung der Erkrankungshäufigkeit und regionale Unterschiede. Im Jahr 2017 wurden bundesweit etwa 2,5 Millionen gesetzlich krankenversicherte Patienten wegen einer Herzinsuffizienz ambulant medizinisch betreut. Seit 2009 nahm der Anteil der Betroffenen unter allen gesetzlich Versicherten von 2,9 % auf 3,4 % zu. Dies entspricht einem Anstieg von rund 400.000 Fällen.

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07.03.2019

Moderater Sport ist ähnlich wirksam wie ein Blutdrucksenker

In Deutschland haben 20 bis 30 Millionen Menschen einen zu hohen Blutdruck [1] und müssen z. T. mehrere Medikamente einnehmen. Dabei ist seit langem wissenschaftlich belegt, dass auch körperliche Aktivität sowohl präventiv als auch bei der Behandlung einer arteriellen Hypertonie messbare Effekte hat [2]. Eine aktuell im British Journal of Sports Medicine veröffentlichte Metaanalyse bestätigt einen mit der Wirkung von Antihypertensiva vergleichbar günstigen Einfluss von regelmäßigem Sport auf den Blutdruck [3].

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20.02.2019

Aktuelle Befunde zur Rechtsherzgröße und -funktion unter Riociguat

Die Behandlung mit dem Guanylatcyclase-Stimulator Riociguat bewirkte bei Patienten mit Pulmonal Arterieller Hypertonie (PAH) und Chronisch Thromboembolischer Pulmonaler Hypertension (CTEPH) im Verlauf eines Jahres eine echographisch erkennbare signifikante Verkleinerung des rechten Herzens und gibt Hinweise auf eine Besserung der Rechtsherzfunktion. Dies zeigte die RIVER-Studie, bei der die Veränderung echokardiographisch messbarer Parameter des rechten Herzens bei Teilnehmern der Riociguat-Zulassungsstudien retrospektiv verblindet untersucht wurde.

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20.02.2019

Herzinfarkt-Vorsorge: Prävention darf kein soziales Privileg werden

Die Präventionsmedizin muss viel gezielter auf Unterschiede im Gesundheitsverhalten der Bevölkerung, darunter auch soziale Aspekte wie Bildung und Arbeitslosigkeit, eingehen. „Vorbeugung richtet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Altersgruppen aus unterschiedlichen sozialen Milieus…“, unterstreicht Prof. Dr. med. Rainer Hambrecht vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Chefarzt für Kardiologie am Klinikum Links der Weser in Bremen anlässlich der Vorstellung des „Deutschen Herzberichts 2018“ in Berlin.

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20.02.2019

Weltweit größte Studie bestätigt Erfolg bei minimal-invasiven Eingriffen an der Mitralklappe

In der bisher weltweit größten Studie ihrer Art haben Wissenschaftler des Zentrums für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz den Behandlungserfolg bei mehr als 13.575 minimal-invasiven Eingriffen an der Mitralklappe untersucht. Wichtigstes Ergebnis: Obwohl die Patienten im Untersuchungszeitraum von 2011 bis 2015 immer älter wurden und die Zahl der Eingriffe von Jahr zu Jahr stieg, blieben die Sterblichkeits- und Komplikationsraten konstant niedrig.

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06.02.2019

Keine Vorteile durch Impella-Pumpen bei kardiogenem Schock

Bei Herzinfarkt-Patienten, die zusätzlich einen kardiogenen Schock erleiden, verringert sich die Anzahl der Todesfälle durch den Einsatz der Herzpumpe Impella nicht. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer großen retrospektiven Studie mit 237 Patienten.

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06.02.2019

Herzmuskelentzündung – Zu viel des Guten

Die Myokarditis, eine entzündliche Herzerkrankung, kann Menschen jeden Alters treffen. Häufig heilt sie ohne weitere Folgen ab. Bei einigen Patienten entwickelt sich eine chronische Entzündung des Herzen, die zum Herzversagen führen kann. LMU-Forscher konnten nun in einer Studie zeigen, dass das Zytokin Midkine eine wesentliche Rolle für den Verlauf der Entzündung spielt – bei entzündlichen Herzerkrankungen kann es eine überschießende Immunantwort auslösen.

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