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333 Neuigkeiten gefunden.

14.06.2018

Mamma-Ca., subkutane Mastektomie, Aufbau mit Prothese… und dessen Folgen

Bei einer 61 jährigen Patientin wurde Mamma-Karzinom an der linken Seite entdeckt. Anamnestisch hatte sie sechs Schwangerschaften, davon 2 Geburten (einmal Sectio) und vier Interruptionen in der Vorgeschichte, sonst gynäkologisch keine auffällige Vorgeschichte.

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14.06.2018

Co-Testung zur Prävention des Zervixkarzinoms: Zytologie bleibt relevant und wird durch HPV-Test ergänzt

Frauen ab 35 Jahren haben zur Vorsorge des Gebärmutterhalskrebses künftig alle drei Jahre Anspruch auf eine sogenannte Co-Testung, bestehend aus der zytologischen Untersuchung und einem HPV-Test. Diese Änderung stand während der 10. Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft zytologisch tätiger Ärzte in Deutschland e. V. (AZÄD) im Fokus. Der genaue Screening-Algorithmus wird momentan noch auf gesundheitspolitischer Ebene durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) abgestimmt. Offene Fragen dazu wurden während der AZÄD-Tagung von Experten in Vorträgen beleuchtet und mit den Anwesenden diskutiert.

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14.06.2018

Lebensqualität nach Brustkrebs

Fünf Jahre nach der Diagnose hat sich die Lebensqualität von Brustkrebsüberlebenden weitestgehend wieder den Werten der Allgemeinbevölkerung angeglichen, ermittelten Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum. Allerdings litten die Betroffenen weiterhin signifikant stärker unter Schlafproblemen, kognitiven Beeinträchtigungen und unter Fatigue. Die Ergebnisse der gerade veröffentlichten Studie sollen dazu beitragen, die Brustkrebsnachsorge gezielter an die Beschwerden der Betroffenen anzupassen.

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04.06.2018

Sibirischer Rhabarber: Die pflanzliche Alternative bei klimakterischen Symptomen

Gegen die typischen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Libidoverlust oder depressive Verstimmungen stehen Frauen heute zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Eine davon ist die Hormontherapie (HT), die den bestehenden Östrogenmangel ausgleicht. Experten betrachten diese Behandlung jedoch nach wie vor mit kritischem Blick, obwohl 2012 die Leitlinien zur Hormontherapie überarbeitet wurden, was erst einmal eine Renaissance der HT nach sich zog1.

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04.06.2018

Deutlicher Anstieg bei Ausbildungs- und Studienplätzen für Hebammen

Nach einer Umfrage des Deutschen Hebammenverbandes e. V. DHV werden deutschlandweit derzeit insgesamt 2.486 Auszubildende und 310 Studierende zur Hebamme ausgebildet . Bis zum Ende des Jahres 2018 sollen die Plätze weiter ausgebaut werden auf insgesamt 3.055 Ausbildungs- und 400 Studienplätze. Damit schließen zukünftig jährlich rund 1.000 Hebammen ihre Ausbildung ab. Die Schulen reagieren damit auf den steigenden Bedarf an Hebammenhilfe. Der DHV sieht darin jedoch nur eine Notlösung, da bereits bis Anfang 2020 die Akademisierung des Hebammenberufs erfolgen soll, und fordert rasche politische Maßnahmen.

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04.06.2018

Bessere Brustkrebs-Behandlung

Bei mehr als 75 Prozent aller Brustkrebsfälle wird eine sogenannte Hormontherapie durchgeführt. Doch rund 20 Prozent der Tumore sind gegenüber der Hormontherapie resistent, obwohl die konventionelle Tumoruntersuchung in der Pathologie sie als empfindlich ausgewiesen hat. Bisher kann man die Resistenz erst dann erkennen, wenn es bei den Patientinnen zu einem Rückfall gekommen ist oder Metastasen entstanden sind. Ein Team unter der Leitung von Professor Dr. Hans H. Kreipe von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) erforscht nun, wie diese Resistenz früher erkannt und möglicherweise verhindert werden kann. Die Wissenschaftler erhalten dafür von der Deutschen Krebshilfe 1,25 Millionen Euro für drei Jahre. Die MHH bekommt davon 730.000 Euro.

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04.06.2018

Celenbildung, Würfelpessar und seine Folgen…

Eine 74 jährige Patientin (VI P, davon 2 per Sectio), die auf Grund eines Prolaps uteri schon im Alter von 61 Jahren vaginale Hysterektomie und vordere hintere Kolporrhaphien bekam, entwickelte wieder Cysto- und noch ausgeprägter Rektocele. Sie lehnte die Operative Therapie ab. Nahm auch lokale Österogengabe auch nicht an.

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28.05.2018

HPV erhöhen die Zahl von mobilen Krebszellen in Kopf-Hals-Karzinomen

Humane Papillomviren (HPV) können Krebs auslösen. Auch Karzinome im Kopf-Hals-Bereich werden mit einem speziellen Typ dieser Viren (HPV16) in Verbindung gebracht. Biologisch betrachtet handelt es sich bei HPV-assoziierten und HPV-negativen Kopf-Hals-Tumoren um zwei verschiedene Formen. Allerdings werden sie bisher identisch behandelt. Aktuell wird diskutiert, ob man dies ändern...

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23.05.2018

Detaillierter Anamnesebogen für Frauen in der Perimenopause

Ein neuer Anamnesebogen für Frauen mit klimakterischen Beschwerden erleichtert die Beratung erheblich. Der Fragebogen kann Teile des Arzt-Patientinnen-Gesprächs ersetzen, erfasst alle wichtigen Aspekte zum Gesundheitszustand sowie zu individuellen Lebensumständen und ist hilfreich für die Dokumentation.Die Beratung von Patientinnen ab Mitte 40 benötigt in der gynäkologischen Praxis...

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23.05.2018

Drei-Eltern-Babies – Mitochondrienspende birgt Risiken für Entwicklung und Gesundheit

Die Hoffnung vieler Mütter mit beschädigtem Mitochondrien-Erbgut liegt in einer Mitochondrienspende – doch die birgt viele Risiken, wie eine Studie von Dr. Ralph Dobler und Prof. Klaus Reinhardt von der TU Dresden nun gezeigt hat. Als „Kraftwerke“ der Zellen umgeben tausende Mitochondrien den Zellkern – und sind zugleich Träger eigener DNA, die von Mutter an Kind weitergegeben wird....

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