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353 Neuigkeiten gefunden.

14.06.2019

ASCO 2019: Update der SAUL-Studie bestätigt Wirksamkeit von Tecentriq über alle Altersgruppen hinweg, unabhängig vom PD-L1-Status

Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Urothelkarzinom (mUC) profitierten hinsichtlich des Gesamtüberlebens und Ansprechens von der Therapie mit Tecentriq® (Atezolizumab)1 – dies ergab die Auswertung einer Subgruppenanalyse der SAUL-Studie, die auf der diesjährigen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) vorgestellt wurde. Der...

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14.06.2019

OP ohne Routine: 40 Prozent der Kliniken operieren Patienten, ohne die Mindestmengen einzuhalten

Viele Krankenhäuser halten die gesetzlich vorgegebenen Mindestmengen für komplexe Operationen nicht ein. Wie eine aktuelle Analyse des Science Media Centers (SMC) und der Weißen Liste der Bertelsmann-Stiftung zeigt, erreichten 40 Prozent der deutschen Kliniken, die solche Eingriffe durchführen, eine oder mehrere der verbindlichen Fallzahlen im Jahr 2017 nicht. Dadurch ergeben sich für die Patienten unnötige Risiken.

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14.06.2019

Alternativen zu Tierversuchen: Wie belastbar sind heutige Testsysteme aus Stammzellen?

Viele Fortschritte moderner Medizin wären ohne Tierversuche unmöglich gewesen. Um solche Versuche zu ersetzen, wird weltweit an Alternativen geforscht. Einen Schwerpunkt bilden Testmodelle aus künstlich erzeugten, menschlichen Stammzellen, aus denen theoretisch alle Zelltypen entwickelt werden können. Noch klafft jedoch ein Spalt zwischen den im Labor differenzierten Stammzellen und ihren menschlichen Vorbildern, wie Herz- und Leberzellen.

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14.06.2019

166 neue Risiko-Gene für Nierenkrankheiten entdeckt

Rund acht Millionen Menschen in Deutschland haben eine chronische Nierenkrankheit, etwa 8.000 von ihnen warten auf eine Nierentransplantation. Nun haben Forscherinnen und Forscher des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit internationalen Kollaborationspartnern in einem mehrjährigen Projekt Daten von weltweit 1,05 Millionen Studienteilnehmern ausgewertet, um neue Risikogene für Nierenerkrankungen zu identifizieren. Dabei haben sie 166 Genorte erstmals nachgewiesen.

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13.06.2019

GBG-Studien beim ASCO 2019: Ein Erfolg auf ganzer Linie

Auf dem Jahreskongress der amerikanischen Krebsgesellschaft ASCO, der vom 31. Mai bis 4. Juni in Chicago stattfand, konnte die German Breast Group (GBG) aktuelle Forschungsergebnisse und neue Studienkonzepte vorstellen. In 10 Sitzungen fanden sowohl eigene GBG-Studien Berücksichtigung, als auch Studien, an denen GBG-Forscher maßgeblich beteiligt waren. Die Poster und Präsentationen...

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13.06.2019

Immunonkologische Therapien besser verstehen – Lebensqualität erhöhen

„Die Immunonkologie hat die Krebsbehandlung revolutioniert“, sagt Lucie Heinzerling, Oberärztin der Hautklinik des Universitätsklinikums Erlangen und Leiterin der Dermatoonkologie. „Doch über einige Nebenwirkungen der neuen Tumortherapien ist noch zu wenig bekannt – das wollen wir mit einem speziellen Online-Register ändern.“ Das Register wird als Online-Plattform in Kooperation mit...

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11.06.2019

Unbehandelte CLL: Acalabrutinib verlängert in Kombination oder als Monotherapie signifikant das PFS

AstraZeneca gab kürzlich positive Ergebnisse der Phase-III-Studie ELEVATE-TN1 zu Acalabrutinib bei Patienten mit unbehandelter chronisch lymphatischer Leukämie (CLL) bekannt – die häufigste Form der Leukämie bei Erwachsenen in Mitteleuropa.2 Acalabrutinib in Kombination mit Obinutuzumab zeigte eine signifikante und klinisch bedeutsame Verlängerung des progressionsfreien Überlebens...

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20.05.2019

Doppelangriff auf den Hirntumor

Beim Glioblastom – dem häufigsten und zugleich bösartigsten Hirntumor – hat die sogenannte anti-angiogene Therapie nicht geholfen. Diese Behandlung galt lange Zeit als eine der neuen Hoffnungen im Kampf gegen alle möglichen Krebsarten. Sie zielt darauf ab, mit bestimmten Wirkstoffen wie „Avastin“ die Bildung neuer Blutgefäße zu verhindern, über die sich die meisten bösartigen...

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13.05.2019

Forschung zu TGN1412 – Fc:Fcy-Rezeptor Interaktion: Starke Bindung heißt nicht starker Effekt

Aktuelle Forschungsarbeiten des Paul-Ehrlich-Instituts stellen ein Postulat aus der Immunologie in Frage: Ging man bisher davon aus, dass die Stärke der Interaktion zwischen dem Fc-Teil eines monoklonalen Antikörpers mit seinem Rezeptor über das Maß der Wirkung entscheidet, so weisen die aktuellen Ergebnisse darauf hin, dass dies offenbar nicht immer stimmt: Die fast nicht nachweisbare Interaktion von TGN1412 mit dem niederaffinen Fc-gamma-Rezeptor II (FcγRII) vermittelt einen starken Effekt, während die starke Interaktion mit dem FcγRI kaum eine Wirkung zeigt.

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13.05.2019

Wie Gehirnzellen des Zebrafisches auf Alzheimer reagieren

Im Gegensatz zum Menschen haben Zebrafische hervorragende regenerative Fähigkeiten: Wenn deren Gehirnzellen durch Krankheit oder Verletzung verloren gehen, können sie aus sogenannten Vorläuferzellen leicht nachwachsen. Mit innovativen Methoden haben Forscher am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in der Helmholtz-Gemeinschaft (DZNE) und der Technischen Universität Dresden diese Vorläuferzellen nun genauer untersucht und festgestellt, dass sie aus acht verschiedenen Subpopulationen bestehen.

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