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05.11.2019

Das individuelle Brustkrebsrisiko früher vorhersagen

Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Wie diese Tumorart genau entsteht, ist noch weitgehend unbekannt. Forscher aus Heidelberg gehen nun der Vermutung nach, dass eine veränderte Zusammensetzung von Immunzellen im Blut eine wichtige Rolle dabei spielt. Wenn sich dieser Verdacht bestätigt, könnten sie Frauen mit erhöhtem Risiko in Zukunft möglicherweise durch eine Analyse der Immunzellen frühzeitig identifizieren und präventiv behandeln. Die Vision der Wissenschaftler: den Ausbruch der Krankheit verzögern oder sogar verhindern.

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04.11.2019

r/r ALL: Inotuzumab Ozogamicin (Besponsa®) ermöglicht häufiger Stammzelltransplantationen und längeres Überleben

„Das Ansprechen von Patienten mit rezidivierter oder re­frak­tärer akuter lymphatischer Leukämie auf Inotuzumab Ozogamicin überzeugt“, betonte Prof. Dr. med. Matthias Stelljes (Uni­ver­si­täts­klinikum Münster) bei einer Presseveranstaltung anlässlich des COSTEM-Kongresses 2019 in Berlin. Dabei nahm er Bezug auf aktuelle Langzeit-Daten aus der zulassungsrelevanten Studie...

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04.11.2019

CARD-Studien-Daten in NEJM publiziert: Überlebensvorteil durch Jevtana® (Cabazitaxel) beim metastasierten CRPC

Die neuen im New England Journal of Medicine veröffentlichten Daten zeigen: Patienten mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC), die mit Docetaxel vorbehandelt waren und innerhalb von 12 Monaten unter einem auf den Androgenrezeptor (AR) gerichteten Wirkstoff (Abirateron oder Enzalutamid) eine Progression erlitten, haben bei Behandlung mit Jevtana®...

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04.11.2019

Neuer Ansatz zur Behandlung von Krebs: Ferroptose-Suppressor-Protein entdeckt

Ein Forscherteam unter der Leitung des Helmholtz Zentrums München und der Universität Würzburg identifizierte ein Enzym, welches vor dem eisenabhängigen Zelltod Ferroptose schützt: Ferroptose-Suppressor-Protein-1, kurz FSP1. Dieses Protein wird in einer Vielzahl von Krebszelllinien exprimiert und stellt daher ein attraktives medikamentöses Ziel für neuartige, auf...

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31.10.2019

Medizinklimaindex Herbst 2019: Stimmung der Ärzte weiterhin verhalten

Die Ärzte in Deutschland beurteilen ihre aktuelle und künftige wirtschaftliche Lage weiterhin zurückhaltend. Der aktuelle Medizinklimaindex (MKI) für Herbst 2019 liegt mit -0,5 Punkten leicht unterhalb des Durchschnitts. Damit liegt die Grundstimmung nun bereits seit zwei Jahren knapp im negativen Bereich.

Mehr als die Hälfte (54,3%) der Ärzte (Haus- und Fachärzte), Zahnärzte und...

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31.10.2019

Prof. Frank Holz neuer Präsident der EURETINA

Prof. Dr. Frank G. Holz, Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn, ist für eine zweijährige Amtszeit zum Präsidenten der EURETINA (European Society of Retina Specialists) gewählt worden. Er war bereits zuvor langjährig im Vorstand der Gesellschaft tätig.

Die EURETINA richtet den mittlerweile weltweit größten internationalen Kongress für Netzhautspezialisten aus – zuletzt vom 5....

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31.10.2019

Lichtadjustierbare Linse weltweit erstmals in Bochum implantiert

Weltweit als erstes OP-Team haben Chirurgen der Augenklinik am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus bei einem Patienten einen neuen Typ von Intraokularlinse, einer lichtadjustierbaren Kunstlinse der zweiten Generation (LAL 2.0), eingesetzt. Die Innovation erlaubt es dem Augenarzt, Wochen nach der Operation die Brechkraft dieser Linse quasi im Feinabgleich so zu verändern,...

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30.10.2019

Effekt von Ertugliflozin auf kardiovaskuläre Endpunkte?

Die kardiovaskuläre Wirksamkeit und Sicherheit des SGLT2-Hemmers Ertugliflozin, der in Deutschland unter dem Handelsnamen STEGLUJAN® als einzige fixe Kombination mit dem DPP4-Hemmer Sitagliptin verfügbar ist, werden derzeit in der VERTIS-CV-Studie bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und atherosklerotischen kardiovaskulären Erkrankungen untersucht. [1] Erste Ergebnisse werden im Jahr 2020 erwartet.

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30.10.2019

Hilfe bei Herzschwäche

Ein neuartiges minimal invasives Verfahren ermöglicht die schonende Verbesserung der Herzmuskelschwäche bei Patienten, denen zuvor nur mit einer offenen Herz-OP geholfen werden konnte. Eine neue Studie soll jetzt die langfristige Wirksamkeit ermitteln.

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30.10.2019

Für mehr Lebensqualität: Neues Verfahren gegen diastolische Herzinsuffizienz

Herzinsuffizienz wächst sich zur Volkskrankheit aus. Bei der Hälfte der Erkrankten handelt es sich um die bis vor wenigen Jahren kaum erkannte diastolische Herzinsuffizienz. Betroffene schleppen sich mit Atemnot und Wassereinlagerungen durch den Alltag – eine medikamentöse Therapie gibt es bisher nicht. Ein neues minimalinvasives Verfahren gibt Patienten jetzt Hoffnung: Das Universitätsklinikum Münster (UKM) ist weltweit eines von nur zehn Zentren, die dieses inzwischen zugelassene Verfahren jetzt im Rahmen einer Beobachtungsstudie durchführen.

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