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15.07.2019

Graphic Recordings erklären ADHS-Symptomatik und Wirkweise von Methylphenidat und Dexamfetamin

Oft fallen Patienten die wichtigen Fragen zu ihrer (neudiagnostizierten) Erkrankung erst ein, nachdem Sie die Arztpraxis verlassen haben. Vielleicht hat der Arzt auch Fachausdrücke benutzt, die der Patient noch einmal erklärt haben möchte. Oder aber Angehörige, wie zum Beispiel die Eltern, möchten sich über die Wirkweise des verordneten Medikaments informieren. Dies Alles sind gute Gründe, warum MEDICE jetzt laienverständliche Informationen zu den beiden, in der Therapie der ADHS eingesetzten Wirkstoffen Methylphenidat und Dexamfetamin anbietet.

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12.07.2019

Gelegentlicher Fleischverzicht könnte vor Typ-2-Diabetes schützen

Wer weniger isst, lebt länger und gesünder – darauf verweisen zahlreiche Studien zur positiven Wirkung des (Intervall-)Fastens. Doch neben der verminderten Kalorienaufnahme spielt auch das Verhältnis der einzelnen Nahrungsbestandteile eine wichtige Rolle. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom DIfE, Partner des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung, konnten nun im Tiermodell zeigen, dass allein die Reduzierung der Aminosäure Methionin* Typ-2-Diabetes verhindert. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im FASEB Journal.

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12.07.2019

Strategie gegen Resistenzen: Das Antibiotikum Lugdunin greift auf mehreren Ebenen an

Das natürliche Antibiotikum Lugdunin, das vor drei Jahren von Tübinger Forschern entdeckt wurde, greift krankheitserregende Bakterien gleichzeitig auf mehreren unterschiedlichen Wegen an. Dabei wirkt es auch mit Abwehrmechanismen des menschlichen Körpers zusammen. Diese neuen Erkenntnisse gewann ein Forschungsteam unter der Leitung von Professorin Birgit Schittek von der Universitäts-Hautklinik Tübingen und Professor Andreas Peschel vom Interfakultären Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin der Universität Tübingen sowie dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF).

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12.07.2019

Bekannte Arzneimittel – neue Wirkung im Kampf gegen Infektionen?

Influenza-A-Viren sorgen periodisch für schwere Grippewellen. Aufgrund ihrer genetischen Variabilität können neue Subtypen entstehen, vor denen saisonale Influenza-Impfstoffe nicht ausreichend schützen. Auf der Suche nach einer wirksamen Behandlung schwerer Influenzainfektionen haben Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts mit Hilfe der Bioinformatik Therapeutika für andere Indikationen auf ihre potenzielle Wirksamkeit gegen Grippeviren gescreent.

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11.07.2019

Junius-Kuhnt-Award: Prof. Rohrschneider ausgezeichnet

Prof. Dr. Klaus Rohrschneider vom Universitätsklinikum Heidelberg erhielt im Rahmen des diesjährigen 16. Makula Update in Leipzig den von Novartis gestifteten und von der Universität Bonn verliehenen Junius-Kuhnt-Award. Der Preisträger befasst sich seit vielen Jahren im Bereich der ophthalmologischen Rehabilitation erfolgreich mit der Herstellung der Lesefähigkeit sehbehinderter...

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11.07.2019

Smartphones: Augen-Screening per Telemedizin in Indien

In Südindien ist rund jeder zehnte Mensch zuckerkrank; etwa jeder Dritte leidet an einer diabetischen Retinopathie (DR). Für viele Diabetiker dort fehlt es an ausreichender augenärztlicher Versorgung. Daher hat die Augenklinik am Universitätsklinikum Bonn in Kooperation mit der Sankara Eye Foundation ein Projekt zur Einführung eines einzigartigen Smartphone-basierten,...

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11.07.2019

Eichenprozessionsspinner: Notfälle in der Uni-Augenklinik Münster

Dass das massenhafte Auftreten des Eichenprozessionsspinners in diesem Jahr bei besonders vielen Menschen zu allergischen Reaktionen der Haut führt, ist seit einigen Wochen bekannt. Neu ist allerdings, dass der Schädling offenbar auch an den Augen heftige Reaktionen verursachen kann. Wissenschaftlich sind solche Fälle in Deutschland bisher noch nie beschrieben worden.

Dr. Lamis...

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10.07.2019

Unabhängige, große Real-World-Studie vergleicht NOAKs bei Patienten mit Vorhofflimmern

Die Ergebnisse einer unabhängigen retrospektiven Vergleichsstudie (Real-World-Studie), die im Januar 2019 im American Journal of Medicine veröffentlicht wurden, zeigten, dass Dabigatran mit einem vorteilhafteren Nutzen-Risiko-Profil assoziiert war als Warfarin und Rivaroxaban. In der Studie wurden die Daten von Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) der US-amerikanischen Medicare Krankenversicherung analysiert. Sie wurden entweder mit einer Standarddosis von Nicht-Vitamin-K-antagonistischen oralen Antikoagulanzien (NOAK, d.h. Dabigatran, Rivaroxaban oder Apixaban) oder Warfarin behandelt. [1]

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10.07.2019

Rehabilitationsprogramm zu Hause verbessert den Krankheitsverlauf und die Lebensqualität von COPD-Patienten mit Herzschwäche

Eine Reha ist gerade für Menschen mit COPD eine wichtige Maßnahme. Italienische Forscher konnten zeigen, dass mit einer Betreuung durch Experten gute Erfolge bei älteren COPD-Patienten mit Herzschwäche auch von zu Hause aus erreicht werden konnten.

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10.07.2019

Diabetologen warnen vor Unterversorgung bei Kindern mit Diabetes

Seit 25 Jahren steigt in Deutschland die Neuerkrankungsrate an Diabetes mellitus Typ 1 bei Kindern und Jugendlichen jährlich um etwa vier Prozent. Keine andere Erkrankung im Kindesalter entwickelt sich so dynamisch. Um den gleichen Prozentsatz steigt der Bedarf an ambulanter und stationärer Versorgung für diese Patientinnen und Patienten. Doch viele diabetologische Abteilungen sind unterfinanziert und ortsnahe Kliniken können aus personellen und Kostengründen keine stationäre Betreuung gewährleisten, mahnt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG).

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