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21.08.2018

Trotz Valsartan-Skandal die Bluthochdrucktherapie ernst nehmen!

Wie die Deutsche Hochdruckliga befürchtet, führt der Valsartan-Skandal möglicherweise dazu, dass viele Patienten mit Bluthochdruck ihre Medikamente nun einfach nicht mehr einnehmen. Die Angst vor Krebs ist hoch und manch einer mag den falschen Schluss ziehen, lieber auf die Blutdrucksenker zu verzichten. Das ist aber ein fataler Irrtum. Denn auch wenn das Absetzen der Blutdruckmedikamente nicht zu Symptomen führt und sich der Patient zunächst gut fühlt, riskiert er lebensbedrohliche Komplikationen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt. Die Empfehlung der Deutschen Hochdruckliga lautet: Medikamente keinesfalls einfach absetzen, aber die verunreinigten Medikamente schnellstmöglich austauschen!

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21.08.2018

Ende des Patts: Kardiologen und Neurologen empfehlen Schirmchen zum Schutz vor Schlaganfall

Ein vergleichsweise einfacher Eingriff zum Verschluss des offenen Foramen ovale (PFO) kann das Risiko für einen Schlaganfall deutlich verringern, wenn zuvor eine sorgfältige Diagnostik keine Hinweise auf andere Schlaganfallursachen erbrachte. Das ist die wichtigste Aussage der gemeinsamen S2e-Leitlinie „Kryptogener Schlaganfall und offenes Foramen ovale“ der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK).

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15.08.2018

Aktuelles zu Diagnostik, Verlauf und Therapie des Restless-Legs-Syndroms

Mit einer Prävalenz von bis zu 10% gehört das Restless-Legs-Syndrom (RLS) zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Dennoch ergeben sich immer wieder Schwierigkeiten bei der Diagnosestellung und Therapie. In den letzten Jahren entwickelte standardisierte Skalen und Fragebögen erleichtern jedoch die Diagnosestellung und Verlaufsbeurteilung dieser Erkrankung, welche sich bis heute dem apparativ-diagnostischen Nachweis entzieht.

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15.08.2018

Wie hilfreich ist High-Tech? Entwicklungen der Tiefen Hirnstimulation bei der Parkinson-Krankheit

Die Tiefe Hirnstimulation (THS) hat sich in der Behandlung des Morbus Parkinson (MP) seit den experimentellen ersten Implantationen vor etwa 20 Jahren zu einem klinisch erprobten, leitliniengerechten Verfahren etabliert. Um ein bestmögliches Ergebnis für den Patienten zu erzielen, muss erstens präoperativ bei der Patientenselektion eine gezielte Prüfung der Therapieaussichten für das postoperative Outcome des Patienten erfolgen, zweitens intraoperativ ein optimaler Zugangsweg gewählt werden und drittens postoperativ eine individuell angepasste, optimierte Programmierung der Stimulationsparameter erfolgen. In diesem mehrstufigen Prozess haben sich in den letzten Jahren neue Impulse und, insbesondere im Bereich der postoperativen Stimulationseinstellung, technisch innovative Entwicklungen ergeben.

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15.08.2018

Klinische Phase-III-Studien untersuchen neue Pneumokokken-Vakzine und etablierte Impfstoffe

In zwei klinischen Phase-III-Studien sollen Sicherheit, Verträglichkeit und Immunogenität der 15-valenten Pneumokokken-Konjugatvakzine PCV15 (V114) gefolgt von PPSV23 (PNEUMOVAX®23) untersucht werden. Aktiver Komparator ist die Vakzine PCV13 (Prevenar 13®).1,2 Studienteilnehmer sind in der einen Studie gesunde ältere Erwachsene ab 50 Jahren1, in der anderen erwachsene, mit HIV...

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15.08.2018

1 Jahr NINLARO®: Die orale Therapie des r/r Multiplen Myeloms erleichtert die flächendeckende Versorgung

Seit November 2016 ist Ixazomib (NINLARO®) in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason (Rd) zur Behandlung des Multiplen Myeloms bei erwachsenen Patienten nach mindestens einer Vortherapie zugelassen.1 Die Effektivität und Verträglichkeit – auch bei Patienten mit einem hohen zytogenetischen Risiko – konnten für den Proteasom-Inhi-bitor in der Zulassungsstudie TOURMALINE-MM1...

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15.08.2018

Diagnose Krebs: Wer hilft bei hoher psychischer Belastung?

„Sie haben Krebs“ – kaum ein Betroffener wird diesen Satz je vergessen. Von jetzt auf gleich gerät das Leben aus den Fugen. Fragen, Ängste, Traurigkeit, Wut – alles wirbelt durcheinander. Auch die Zeit der Behandlung bis hin zur Nachsorge bringt Belastungen mit sich, die Betroffene an ihre Grenzen bringen können. Nimmt die psychische Belastung überhand oder dauert sie lange an, kann...

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15.08.2018

Fruchtbarkeitserhalt bei jungen Erwachsenen mit Krebs: DGHO begrüßt parlamentarische Initiativen zur Änderung des Sozialgesetzbuchs

Pro Jahr erkranken ca. 15.000 junge Erwachsene im Alter von 18 bis 39 Jahren an Krebs. Zwar können 80 Prozent dieser Patientinnen und Patienten geheilt werden, durch den Einsatz von Chemo- oder Strahlentherapie kann es allerdings zur Schädigung der Fruchtbarkeit und damit zu ungewollter Kinderlosigkeit kommen. Medizinisch gut etablierte Methoden zum Fruchtbarkeitserhalt sind...

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11.08.2018

Metastasiertes CRC: Breites Wirkspektrum und hohe Wirksamkeit von Aflibercept nutzen

„Bei Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC) geht es bereits bei der ersten Therapieentscheidung darum, auch über weitere potenzielle Folgetherapien nachzudenken“, so das Resümee der Experten anlässlich einer Pressekonferenz während des diesjährigen World Congress of Gastrointestinal Cancer (WCGiC) in Barcelona, unter dem Vorsitz von Prof. Dirk Arnold,...

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11.08.2018

Ramucirumab: Etablierter Standard in der Zweitlinientherapie von Magen- und Kolorektalkarzinom

Für Patienten mit gastrointestinalen Tumoren haben sich die Therapieoptionen in den letzten Jahren erheblich erweitert. Neben der Chemotherapie hat inzwischen die Targeted Therapie mit Antikörpern einen hohen Stellenwert. So ist der gegen den VEGF-Rezeptor 2 gerichtete monoklonale Antikörper Ramucirumab (CYRAMZA®) seit geraumer Zeit Standard in der Zweitlinientherapie...

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