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13.06.2018

161 genetische Faktoren für Fehlsichtigkeit identifiziert

Die internationale Forschergruppe „Consortium for Refractive Error and Myopia“ (CREAM) hat jetzt die weltweit größte genetische Studie zur Kurzsichtigkeit in Nature Genetics veröffentlicht. Sie identifizierte 161 genetische Faktoren für Fehlsichtigkeit. Damit vervierfacht sich die Anzahl der bekannten genetischen Risikofaktoren. Diese spielen in allen Zelltypen der Netzhaut eine...

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13.06.2018

Junius-Kuhnt-Award für AMD-Forschung verliehen

Im Rahmen des „Makula Update 2018“ erhielt Prof. Dr. Caroline Klaver, Erasmus University Medical Center Rotterdam, den Junius-Kuhnt-Award. Die Ophthalmologin und klinische Epidemiologin hat ihren speziellen Forschungsschwerpunkt in der Ophthalmogenetik. Das Makula-Update mit mehr als 700 Teilnehmern und einem umfangreichen Programm bildete den passenden Rahmen für die Auszeichnung....

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04.06.2018

Sibirischer Rhabarber: Die pflanzliche Alternative bei klimakterischen Symptomen

Gegen die typischen Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen, Libidoverlust oder depressive Verstimmungen stehen Frauen heute zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Eine davon ist die Hormontherapie (HT), die den bestehenden Östrogenmangel ausgleicht. Experten betrachten diese Behandlung jedoch nach wie vor mit kritischem Blick, obwohl 2012 die Leitlinien zur Hormontherapie überarbeitet wurden, was erst einmal eine Renaissance der HT nach sich zog1.

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04.06.2018

Deutlicher Anstieg bei Ausbildungs- und Studienplätzen für Hebammen

Nach einer Umfrage des Deutschen Hebammenverbandes e. V. DHV werden deutschlandweit derzeit insgesamt 2.486 Auszubildende und 310 Studierende zur Hebamme ausgebildet . Bis zum Ende des Jahres 2018 sollen die Plätze weiter ausgebaut werden auf insgesamt 3.055 Ausbildungs- und 400 Studienplätze. Damit schließen zukünftig jährlich rund 1.000 Hebammen ihre Ausbildung ab. Die Schulen reagieren damit auf den steigenden Bedarf an Hebammenhilfe. Der DHV sieht darin jedoch nur eine Notlösung, da bereits bis Anfang 2020 die Akademisierung des Hebammenberufs erfolgen soll, und fordert rasche politische Maßnahmen.

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04.06.2018

Bessere Brustkrebs-Behandlung

Bei mehr als 75 Prozent aller Brustkrebsfälle wird eine sogenannte Hormontherapie durchgeführt. Doch rund 20 Prozent der Tumore sind gegenüber der Hormontherapie resistent, obwohl die konventionelle Tumoruntersuchung in der Pathologie sie als empfindlich ausgewiesen hat. Bisher kann man die Resistenz erst dann erkennen, wenn es bei den Patientinnen zu einem Rückfall gekommen ist oder Metastasen entstanden sind. Ein Team unter der Leitung von Professor Dr. Hans H. Kreipe von der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) erforscht nun, wie diese Resistenz früher erkannt und möglicherweise verhindert werden kann. Die Wissenschaftler erhalten dafür von der Deutschen Krebshilfe 1,25 Millionen Euro für drei Jahre. Die MHH bekommt davon 730.000 Euro.

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04.06.2018

Celenbildung, Würfelpessar und seine Folgen…

Eine 74 jährige Patientin (VI P, davon 2 per Sectio), die auf Grund eines Prolaps uteri schon im Alter von 61 Jahren vaginale Hysterektomie und vordere hintere Kolporrhaphien bekam, entwickelte wieder Cysto- und noch ausgeprägter Rektocele. Sie lehnte die Operative Therapie ab. Nahm auch lokale Österogengabe auch nicht an.

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01.06.2018

EDWARDS neueste TAVI-Innovation: selbst-expandierende Klappe CENTERA

TAVI (Transkatheter-Aortenklappenimplantation) steht für Patienten mit schwerer symptomatischer Aortenstenose zur Verfügung, die inoperabel sind oder bei der traditionellen Operation am offenen Herzen als Patienten mit einem mittleren oder hohen Risiko eingestuft werden. Im Februar 2018 erhielt nun Edwards die CE-Kennzeichnung für die selbst-expandierende Herzklappe CENTERA für Patienten mit schwerer, symptomatischer Aortenstenose und hohem Operationsrisiko am offenen Herzen.

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01.06.2018

Pfizer setzt bei Biosimilar Retacrit® ab sofort auf das Nadelschutzssystem „NeedleTrap“

Ab sofort ist das Biosimiliar Retacrit® (Epoetin Zeta) von Pfizer in einer neuen Sicherheitsspritze erhältlich. Das Unternehmen setzt bei seinen Retacrit® Spritzen auf das Nadelschutzsystem „Needle Trap“ von Schreiner MediPharm. Dabei handelt es sich um eine TRBA-250 konforme Fertigspritze, die gleichsam die Anforderungen der EU Direktive 2010/32/EU erfüllt. Die neue Sicherheitsspritze ermöglicht es, die Gefahren von Nadelstichverletzungen für Ärzte, Pflegepersonal und Patienten zu reduzieren. Durch die einfache Handhabung können Anwendungsfehler, wie eine versehentliche Aktivierung des Sicherheitsmechanismus vor Gebrauch der Spritze, vermieden werden.

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01.06.2018

Vorhofflimmern: Operation steht an – wann Gerinnungshemmer wegen Blutungsrisiko absetzen?

Etwa 1,8 Millionen Patienten mit Vorhofflimmern leben in Deutschland. Zum Schutz vor Embolien und Schlaganfällen werden die meisten von ihnen mit einem Gerinnungshemmer behandelt. Bei Vorhofflimmern, der häufigsten Herzrhythmusstörung, schlägt das Herz unregelmäßig, so dass sich Blutgerinnsel im Herzen bilden, die vom Blutstrom mitgerissen zu einem Schlaganfall führen können. Gerinnungshemmer („Blutverdünner“) senken das Embolierisiko, erhöhen aber zugleich die Gefahr von Blutungen. Stehen Eingriffe mit Blutungsrisiken an, muss die Gerinnungshemmung unterbrochen und das Medikament für kurze Zeit abgesetzt werden. Die Frage ist: Wann müssen die Gerinnungshemmer abgesetzt werden?

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01.06.2018

Wissenschaftler erforschen erstmals Zusammenhang zwischen Fettmasse und -verteilung

Wissenschaftler des Lehrstuhls für Genetische Epidemiologie der Universität Regensburg haben die genetischen Effekte auf Körperform und Body-Mass-Index (BMI) erstmals gemeinsam betrachtet und deren Risiko für kardiometabolische Erkrankungen erforscht. Sie konnten in einer aktuellen Nature-Communications-Studie zeigen, dass BMI und Körperform zur Bestimmung des Erkrankungsrisikos nicht losgelöst voneinander betrachtet werden sollten.

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