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29.04.2019

Zwischenergebnisse zeigen höhere Überlebensrate unter Defibrotid bei hepatischer venookklusiver Erkrankung

Jazz Pharmaceuticals präsentierte nun Zwischenergebnisse der bisher größten Registerstudie Europas zur Anwendung von Defibrotid für die Behandlung der hepatischen venookklusiven Erkrankung (Veno-Occlusive Disease, VOD) bei Erwachsenen und Kindern [1]. Die Ergebnisse der Registerstudie DEFIFrance wurden erstmals auf der 45. Jahrestagung der European Society for Blood and Marrow Transplantation (EBMT) in Frankfurt vorgestellt [1].

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29.04.2019

Larotrectinib zeigt Gesamtansprechrate von 71 % bei Lungenkrebspatienten mit NTRK-Genfusion

Larotrectinib ist ein präzisionsonkologischer Wirkstoff von Bayer, der laut den Ergebnissen einer Subgruppenanalyse von zwei Studien mit Larotrectinib hohe und langanhaltende Ansprechraten bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (non-small cell lung cancer, NSCLC) und einer Fusion der Neurotrophen Tyrosin-Rezeptor-Kinase (NTRK)-Gene gezeigt hat. Die Daten wurden in...

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29.04.2019

Tumortherapie: Neues Verfahren zum präziseren Berechnen der Protonendosis

Es beginnt eine neue Epoche der Bestrahlungsplanung in der Universitäts Protonentherapie Dresden des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus: Ein neues, weltweit erstmals in die klinische Anwendung eingeführtes Verfahren erhöht Präzision, Sicherheit und wahrscheinlich auch Verträglichkeit der Protonentherapie. Das Berechnungsverfahren wurde von Medizinphysikern des Dresdner OncoRay-Zentrums, des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf sowie des in Heidelberg ansässigen Deutschen Krebsforschungszentrums entwickelt und umfangreich validiert. Gemeinsam mit Radioonkologen wurden dessen klinische Vorteile untersucht. Mit der “DirectSPR“ genannten Methode lässt sich die Protonen-Reichweite im menschlichen Gewebe viel genauer und für jeden Patienten individueller vorhersagen. Die Dresdner Forscher konnten zeigen, dass sich damit das Volumen des unmittelbar am Tumor gelegenen, mitbestrahlten gesunden Gewebes um 35 bis 40 Prozent reduzieren lässt. Die seit über 30 Jahren praktisch unveränderte Reichweite-Genauigkeit wird damit erstmals und sogleich deutlich verbessert. Davon profitieren jetzt zuerst die Dresdner Patienten.

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29.04.2019

Mit Killerzellen gegen Darmkrebs

Gentechnisch veränderte Abwehrzellen können Darmkrebszellen erfolgreich zerstören. Das zeigen Wissenschaftler des Deutschen Krebskonsortiums (DKTK) am Georg-Speyer-Haus in Frankfurt erstmals in Mini-Tumoren aus dem Labor. Dabei setzen sie auf einen neuen Ansatz in der Krebsimmuntherapie, genmodifizierte natürliche Killerzellen. Mit den patientenspezifischen Tumorkulturen können Wissenschaftler jetzt im Labor prüfen, wie gut diese bei einzelnen Patienten anschlagen. Im DKTK verbindet sich das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg als Kernzentrum langfristig mit onkologisch besonders ausgewiesenen universitären Partnerstandorten in Deutschland.

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23.04.2019

Schizophrenie-Therapie: Cariprazin feiert 1. Geburtstag – Patienten profitieren vom neuartigen Rezeptorprofil

Seit einem Jahr ist Cariprazin (Reagila®) für die Behandlung von Schizophrenie bei erwachsenen Patienten in Deutschland verfügbar. „In dieser Zeit hat sich das atypische Antipsychotikum vom Hoffnungs- zum Leistungsträger in der Therapie entwickelt“, waren sich die Experten auf der „Geburtstagsfeier“ des Präparats einig.

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23.04.2019

Neue tierexperimentelle Studie hat keine Aussagekraft im Hinblick auf den Hirntod beim Menschen

Das renommierte Journal „Nature“ hat eine tierexperimentelle Studie [1] veröffentlicht, die zeigt, dass Schweinehirne vier Stunden nach dem (plötzlichen) Schlachttod des Tieres die Blutzirkulation wiederaufnehmen können und auch begrenzt neuronale Aktivität zeigten. Die Studie ist von wissenschaftlicher Bedeutung, weil sie einen ersten experimentellen Ansatz dafür liefert, wie ein Gehirn in einer Phase der Nulldurchblutung und des Sauerstoffmangels, wie sie z. B. häufig bei Herzinfarkt oder Schlaganfall eintritt, vor dem Untergang bewahrt werden könnte. Rückschlüsse auf den Hirntod lässt die Studie hingegen nicht zu.

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23.04.2019

Gibt es eine Fernseh-bedingte Demenz?

Das verbale Gedächtnis ist dafür zuständig, sprachliche Botschaften zu erfassen und sie zu verarbeiten. Es ist somit zentral wichtig für die Aufnahme und das Verwenden von Informationen, die uns in Worten übermittelt werden. Eine Studie zeigte, dass tägliches Fernsehen von mehr als 3,5 Stunden pro Tag bei Menschen im Alter von 50 Jahren und höher zu einem Abbau des verbalen Gedächtnisses führt. Sie zeigte auch, dass das nicht nur damit zusammenhängt, dass man beim Fernsehen sitzt und sich nicht ausreichend bewegt. Die kognitive Einschränkung entspricht auch nur zum Teil denen von Demenzkranken. Möglicherweise zeigt sich hier ein neues Krankheitsbild: die TV-bedingte Demenz.

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23.04.2019

Metastasiertes kolorektales Karzinom: Aflibercept/FOLFIRI in der zweiten Therapielinie breit einsetzbar

Die Kombination aus Aflibercept (Zaltrap®) und FOLFIRI (5-FU/Folinsäure, Irinotecan) ist eine wirksame Zweitlinientherapie für mit Oxaliplatin vorbehandelte Patienten mit metastasiertem kolorektalem Karzinom (mCRC). Das ist aus der Zulassungsstudie VELOUR bekannt und bestätigt sich auch im klinischen Alltag – unabhängig vom RAS- und BRAF-Mutationsstatus sowie der primären Tumorlokalisation [1, 2, 3]. Unerheblich ist auch, ob die Patienten first-line zusätzlich zur Chemotherapie einen anti-EGFR-Antikörper (epidermal growth factor receptor) oder anti-VEGF-Antikörper (vascular endothelial growth factor) erhalten haben.

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23.04.2019

Vizimpro® (Dacomitinib): EU-Zulassung zur Erstlinienbehandlung des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms

In der Phase-III-Studie ARCHER 1050 erwies sich Vizimpro® (Dacomitinib) als Gefitinib überlegen [1, 2]. Auf der Basis dieser Studie ist Dacomitinib nun in der EU zugelassen und wird ab dem 2. Mai 2019 in Deutschland verfügbar sein.

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23.04.2019

Online-Service EAU TODAY – Ausgewählte Studien vom EAU19

Auf www.eau-today.de finden Sie ab sofort ausgewählte wissenschaftliche Highlights vom 34. Jährlichen Kongress der European Association of Urology (EAU) aus Barcelona. Fünf renommierte Urologen und Uro-Onkologen besuchten Vorträge zu aktuellen, praxisrelevanten Studien, analysierten die Ergebnisse und stellten die Daten kompakt vor der Kamera vor. Insgesamt wurden 69 Abstracts zu fünf verschiedenen urologischen Fachgebieten aufbereitet. Im Anschluss wählten die Experten jeweils eine Highlight-Studie aus, welche in Hinblick auf die deutsche Patientenversorgung analysiert wurde.

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