Das Medizinportal
Menü

22.08.2019

Künstliche Intelligenz im Kampf gegen Onchozerkose

Parasitologen am Universitätsklinikum Bonn suchen nach neuen Waffen gegen den Parasiten Onchocerca volvulus, den Erreger der Flussblindheit. Zur Beurteilung des Behandlungserfolges wollen sie nun ein Verfahren entwickeln, bei dem Künstliche Intelligenz (KI) Gewebeproben unter dem Mikroskop automatisch auswertet. Ziel ist es, den Zeitaufwand zu reduzieren und einen objektiven...

mehr lesen
16.08.2019

Eisenmangel/-anämie bei Tumorpatienten: Frühzeitige Diagnose und wirksame Therapie sind entscheidend

Eisenmangel ist mit geschätzt zwei Milliarden Betroffenen weltweit die häufigste Mangelerkrankung des Menschen [2]. Mit Fortschreiten des Eisenmangels entwickelt sich eine Eisenmangelanämie [2]. Die Prävalenz in Europa liegt bei 5-10 %, bei Frauen im gebärfähigen Alter sogar bei 20 % [19]. In bestimmten Patientengruppen liegt die Prävalenz noch höher: Bei Tumorpatienten sind im...

mehr lesen
16.08.2019

Olaparib erreicht primären Endpunkt beim metastasierten CRPC mit einer HRR-Genmutation

AstraZeneca und MSD haben positive Ergebnisse der Phase-III-Studie PROfound [1] bekanntgegeben, die die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Olaparib bei Männern mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) mit einer HRR-Genmutation untersucht, die unter einer vorherigen Behandlung mit antihormonellen Substanzen der zweiten Generation progredient waren. Die...

mehr lesen
16.08.2019

Computermodell kann Zellverhalten vorhersagen

Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München haben ein computergestütztes Werkzeug vorgestellt, das einen völlig neuen Ansatz für die Erforschung von Krankheiten und deren Behandlung auf zellulärer Ebene verspricht. Mohammad Lotfollahi, Alex Wolf und Fabian Theis vom Institute of Computational Biology entwickelten mit scGen ein auf künstlicher Intelligenz basierendes...

mehr lesen
16.08.2019

Hämophilie A und B: Vorteile für Patienten durch Therapieumstellung auf Elocta® und Alprolix®

Die Umstellung von einer Bedarfsbehandlung auf die Prophylaxe mit Elocta® (Efmoroctocog alfa, rFVIIIFc) oder Alprolix® (Eftrenonacog alfa, rFIXFc) kann das Behandlungsergebnis für Patienten mit Hämophilie A bzw. B anhaltend verbessern, einschließlich der Lebensqualität und den jährlichen Blutungsraten (annualized bleeding rates, ABRs) [1, 2]. Dies zeigen Studienergebnisse, die vor...

mehr lesen
16.08.2019

Fortgeschrittenes EGFRm NSCLC: Osimertinib first-line verlängert das Gesamtüberleben signifikant gegenüber Erlotinib/Gefitinib

AstraZeneca hat bekannt gegeben, dass die Phase-III-Studie FLAURA positive Ergebnisse für das Gesamtüberleben (OS) mit Osimertinib (Tagrisso®) im Vergleich zu Erlotinib/Gefitinib erzielt hat [1]. Die FLAURA-Studie ist eine randomisierte, doppelblinde, multizentrische Studie zur Erstlinientherapie des lokal fortgeschrittenen oder metastasierten nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms...

mehr lesen
16.08.2019

Oberflächenhyperthermie als neue Chance für Krebspatienten

Krebspatienten mit zuvor bestrahlten bzw. eigentlich ausbehandelten oberflächlichen Tumoren gibt sie eine neue Perspektive – die onkologische Oberflächenhyperthermie mit anschließender Bestrahlung. In ganz Europa sind aktuell erst fünf Geräte im Einsatz, die diese Therapie ohne den sonst notwendigen Hautkontakt durch einen Applikator ermöglichen. In Bayern ist die Radiologie...

mehr lesen
14.08.2019

Adhärenz in der Therapie der Multiplen Sklerose: Erste Praxiserfahrungen mit dem COPAXONE PEN® 40 mg

Glatirameracetat (GA, COPAXONE®) hat sich seit über 15 Jahren in der Real-Life-Therapie der schubförmigen Multiplen Sklerose bewährt. Seit März 2019 steht mit dem COPAXONE PEN® 40 mg eine neuartige Anwendung als Fertigpen zur Verfügung, der die dreimal wöchentliche subkutane Gabe des bewährten Immunmodulators Glatirameracetat 40 mg/ml wesentlich vereinfacht. Der Fertigpen erlaubt...

mehr lesen
14.08.2019

Erstmals früher Schritt der zellulären Störung bei Alzheimer erkannt – Direkte toxische Wirkung von beta-Amyloid

Überaktive Nervenzellen in bestimmten Hirnbereichen gelten als eine frühe Erscheinung bei Alzheimer. Erstmals gelang es einem Team der Technischen Universität München (TUM) die Gründe und Mechanismen dieses anfänglichen und damit wichtigen Schritts grundlegend aufzuklären. Der aktivierende Hirnbotenstoff Glutamat kann nicht schnell genug abtransportiert werden und verstärkt somit...

mehr lesen
14.08.2019

Kribbeln in Fingern und Händen – Nutzung von Smartphones und Nerven-Engpass-Syndrom

Die intensive Nutzung von Smartphones fördert vermutlich einen Nerven-Engpass im Handgelenk mit schmerzhaften Taubheitsgefühlen, das sogenannte Karpaltunnelsyndrom (KTS). Das belegen aktuelle Studien aus Asien. „Drehende Bewegungen im Handgelenk verstärken das KTS, das ist bekannt“, bestätigt Professor Dr. med. Helmut Buchner von der Deutschen Gesellschaft für Klinische...

mehr lesen