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08.01.2020

Titin in Echtzeit verfolgen

Den gesamten Lebenszyklus des größten Proteins im Körper, Titin, haben nun Forscher* des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) mithilfe hochauflösender bildgebender Verfahren in Echtzeit verfolgt. Die Methode und Ergebnisse der Studie ermöglichen neue Einsichten in die Muskelentwicklung sowie die Behandlung von geschädigten Muskeln und von Herzkrankheiten.

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08.01.2020

Ein Zellatlas des kranken Herzens

Wie erholt sich das Herz nach einem Infarkt? Was unterscheidet junge Herzen von alten? Diese Fragen wollen Forscher mithilfe neuer Technologien beantworten, die verschiedenste Zelltypen und ihre Aktivitäten bis auf die Ebene von Proteinen und Genen verfolgen. In der aktuellen Ausgabe von Forschung Frankfurt erklärt Prof. Stefanie Dimmeler, Sprecherin des Exzellenzclusters „Cardio-Pulmonary Institute“, wie diese Erkenntnisse kranken Herzen künftig besser bei der Regeneration helfen könnten.

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08.01.2020

Wie das Herz altert

Alter gehört zu den größten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) haben nun erforscht, was tief im Herzen passiert, wenn es altert. Dafür haben sie in abertausenden alten und jungen Herzzellen untersucht, welche Gene in ihnen aktiv sind. Ihr Ergebnis: Im Alter verliert das Herz seinen hohen Organisationsgrad. Insbesondere Bindegewebszellen, die Fibroblasten, geraten zunehmend außer Kontrolle.

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07.01.2020

ALK+ NSCLC: Aktuelle ALTA-1L-Studiendaten bestätigen Überlegenheit von Brigatinib vs. Crizotinib 1st-line

Takeda veröffentlichte aktualisierte Daten aus der Phase-III-Studie ALTA-1L, in der Brigatinib (ALUNBRIG®) versus Crizotinib bei erwachsenen, ALK-Inhibitor-naiven Patienten mit fortgeschrittenem anaplastischem Lymphom-Kinase-positivem (ALK+) nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) untersucht wurde (n = 275). Die Ergebnisse zeigten unter anderem, dass Brigatinib nach mehr als zwei Jahren Follow-up bei Patienten mit Hirnmetastasen zu Studienbeginn das Risiko eines Krankheitsprogresses oder Tod um 76 % reduziert hat. Brigatinib reduzierte zudem im Vergleich zu Crizotinib das Risiko für Krankheitsprogression oder Tod um 57 % bei Patienten mit und ohne Hirnmetastasen zu Studienbeginn. Diese Daten wurden im Rahmen des ESMO-Asia 2019 vorgestellt.

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07.01.2020

ASH 2019: Ergebnisse der Phase-III-Studie CANDOR zur Kombi Carfilzomib mit Daratumumab präsentiert

Amgen gibt weitere Ergebnisse aus der Primäranalyse der Phase-III-Studie CANDOR bekannt, die eine Therapie mit Kyprolis® (Carfilzomib) in Kombination mit Dexamethason und Darzalex® (Daratumumab) (KdD) mit Carfilzomib und Dexamethason alleine (Kd) bei Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem multiplem Myelom vergleicht. Die Daten wurden in der Late-Breaking-Abstract-Session der 61. Jahrestagung der American Society of Hematology präsentiert.

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07.01.2020

Klinische Studie zum CUP-Syndrom gestartet: Wie wirksam ist eine Immuntherapie?

Heidelberger Wissenschaftler und Ärzte untersuchen die Sicherheit und Wirksamkeit einer Immuntherapie mit sogenannten Immun-Checkpoint-Inhibitoren bei Patienten mit CUP-Syndrom. Die Studie wird an zehn deutschen Zentren mit 194 Patienten durchgeführt. Teilnehmen können Patienten in Heidelberg und Umgebung, die den Kriterien zur Aufnahme entsprechen.

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07.01.2020

Krebsartiger Stoffwechsel und die Evolution der menschlichen Gehirngröße

Wirkungsmechanismus des menschenspezifischen Gens für Hirngröße entschlüsselt
Die Größe des menschlichen Gehirns hat im Laufe der Evolution erheblich zugenommen. Ein bestimmtes Gen, das nur der Mensch hat, veranlasst die Hirnstammzellen, einen größeren Pool an Stammzellen zu bilden. Folglich können mehr Nervenzellen gebildet werden, was die Voraussetzung für ein größeres Gehirn ist....

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07.01.2020

Transdermale HRT von Vorteil

Frauen mit klimakterischen Beschwerden profitieren von transdermalem Östradiol (z.B. Gynokadin® Dosiergel) auch in Bezug auf einzelne Komponenten des metabolischen Syndroms. Das gilt vor allem bei frühzeitiger HRT (Hormonersatztherapie) im Zeitraum von zehn Jahren postmenopausal bis zu einem Alter von 60 Jahren, wie Experten auf der DMG-Jahrestagung 2019 in Frankfurt erläuterten.

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07.01.2020

Nervenschmerzen frühzeitig verhindern

Unangenehmes Kribbeln in Händen und Füßen, Taubheitsgefühle, Pelzigkeit und Brennen – diese Symptome können auf eine Neuropathie, eine Erkrankung des Nervensystems hindeuten. Dauern die Schmerzen mehrere Monate an, werden sie als chronisch bezeichnet. Sie sind dann nur sehr schwer zu behandeln, wobei verfügbare Medikamente oftmals gravierende Nebenwirkungen haben. Forscherinnen und...

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07.01.2020

Cervixpolyp als Ursache der nicht eingetretenen Schwangerschaft?

Eine 28-jährige Frau, Diabetikerin, verheiratet und mit einem seit weniger als einem Jahr bestehenden Kinderwunsch, wurde mit dem Verdacht auf Cervixpolyp zur Operation überwiesen. Bei der Sonographie waren die Adnexen unauffällig, links mit einem reifen Follikel (Abb. 1 und 2), der Uterus war normal groß, hier konnte auch ein Polyp vermutet werden (Abb. 3 und 4). Im Ultraschall konnte die Raumforderung von circa 8 mal 5 mm mit einem glatten Rand dargestellt werden (Abb. 5 bis 8).

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