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13.05.2019

Wie Gehirnzellen des Zebrafisches auf Alzheimer reagieren

Im Gegensatz zum Menschen haben Zebrafische hervorragende regenerative Fähigkeiten: Wenn deren Gehirnzellen durch Krankheit oder Verletzung verloren gehen, können sie aus sogenannten Vorläuferzellen leicht nachwachsen. Mit innovativen Methoden haben Forscher am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in der Helmholtz-Gemeinschaft (DZNE) und der Technischen Universität Dresden diese Vorläuferzellen nun genauer untersucht und festgestellt, dass sie aus acht verschiedenen Subpopulationen bestehen.

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13.05.2019

Probiotikum Bifidobacterium longum 1714 TM beeinflusst Stressverarbeitung bei Gesunden

Eine von der Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Tübingen durchgeführte Studie hat jetzt bestätigt, was tierexperimentelle Untersuchungen seit langem vermuten lassen: Probiotika können sowohl die Stressverarbeitung verbessern als auch gesunden Menschen den Umgang mit Stressbelastung erleichtern.

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08.05.2019

Der ADHS-Spezialist rüstet nach: ADHS-Infoportal.de jetzt noch benutzerfreundlicher und informativer

Am 29. Januar ist die neue Fachkreis-Seite des ADHS Infoportals (www.adhs-infoportal.de) live gegangen. Der ADHS-Spezialist MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH hat die Informationsseite rund um das Thema ADHS neu gestaltet und mit zusätzlichen Angeboten versehen.

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08.05.2019

Netzhautscans bei psychischen Erkrankungen - Schizophrenie könnte „ins Auge gehen“

Die Diagnose psychischer Erkrankungen wie Schizophrenie ist selbst für erfahrene Psychiater oft herausfordernd. Denn die Symptome können sehr vielfältig sein. Die Suche nach biochemischen Markern und Hinweisen durch bildgebende Verfahren war bisher nicht erfolgreich. Doch nun haben Ulmer Neurologen und Psychiater Auffälligkeiten an der Netzhaut im Auge von Schizophrenie-Patienten entdeckt.

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08.05.2019

Proteinansammlung schädigt Nervenzellen in der Multiplen Sklerose

Nervenzellen reagieren auf eine Entzündung mit der Anhäufung von schädlichen Proteinaggregaten im Zellkörper. Dies haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) mit Hilfe von zellspezifischen Genexpressionsanalysen herausgefunden. Ihre Forschungsergebnisse könnten einen neuen therapeutischen Ansatzpunkt in der Multiplen Sklerose liefern.

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06.05.2019

Neue Daten aus der PROFILE-1001-Studie: Mit Crizotinib ist jeder zweite NSCLC- Patient nach vier Jahren noch am Leben [1]

Im Rahmen des European Lung Cancer Congress 2019, Genf, wurden neue Daten zum Gesamtüberleben und der Sicherheit von Crizotinib (Xalkori®) beim ROS1-positiven, nicht kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) vorgestellt. In der noch laufenden Studie PROFILE 1001 betrug das mediane Gesamtüberleben unter Crizotinib 51,4 Monate. Das Sicherheitsprofil entsprach der früheren Auswertung [1, 2]. Die Ergebnisse untermauern den Stellenwert von Crizotinib beim ROS1-positiven NSCLC und die Bedeutung der Testung auf diese Mutation.

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06.05.2019

Rezidiviertes Ovarialkarzinom: Erhaltungstherapie mit Niraparib verlängert die symptomfreie Zeit

TESARO, ein auf Onkologie spezialisiertes Unternehmen innerhalb von GSK, gibt bekannt, dass beim 50. Jahreskongress der Society of Gynecologic Oncology (SGO) vom 16.-19. März 2019 in Honolulu, Hawaii, Ergebnisse der TWiST (Time Without Symptoms or Toxicity)-Analyse der Studie AGO-OVAR2.22/ENGOT-OV16/NOVA veröffentlicht wurden [1]. Diese Analyse zeigt, dass die Erhaltungstherapie mit Niraparib bei Patientinnen mit rezidiviertem Ovarialkarzinom die Zeit bis zum Auftreten bestimmter Symptome verlängert.

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06.05.2019

Aktuelle Studien zeigen: Gute Heilungschancen von Brustkrebs bei jungen Frauen mit der richtigen Therapie

Jedes Jahr erhalten in Deutschland rund 70.000 Frauen die Diagnose Brustkrebs – unter ihnen sind auch immer mehr jüngere Frauen. Brustkrebs ist bei jungen Frauen biologisch aggressiver als bei älteren Patientinnen. „In unseren Richtlinien empfehlen wir bestimmte Therapieansätze, die gute Resultate erzielen können“, so ESMO-Sprecher Dr. Matteo Lambertini vom IRCCS Policlinico San Martino Hospital, University of Genua, Italien. Dr. Lambertini weist dies anhand von zwei Studien nach, die während der ESMO Brustkrebskonferenz 2019, vom 02. bis 04. Mai, in Berlin vorgestellt wurden.

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06.05.2019

Aktualisierte CLL-Leitlinie: breite Empfehlung von Ibrutinib für alle Patienten in der Erstlinientherapie

Die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. (DGHO) hat Anfang April 2019 eine aktualisierte Onkopedia-Leitlinie zur Therapie von Patienten mit Chronischer Lymphatischer Leukämie (CLL) veröffentlicht [1]. Ausgangspunkt waren vor allem Ergebnisse aus mehreren aktuellen Phase-III-Studien, in denen Mediziner die verschiedenen Therapieansätze bei CLL direkt miteinander verglichen hatten. Wesentliche Neuerungen betreffen vor allem die Therapiestruktur in der CLL-Erstlinie. Zum einen rückt Ibrutinib in den Fokus als Therapieempfehlung für alle Patienten, zum anderen wird der IgHV-Mutationsstatus jetzt als therapieentscheidender, prädiktiver Marker eingestuft.

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03.05.2019

Elimination von Gebärmutterhalskrebs möglicherweise noch innerhalb dieses Jahrhunderts

Gebärmutterhalskrebs könnte schon am Ende dieses Jahrhunderts in den meisten Ländern der Welt unter eine mögliche Eliminierungsschwelle fallen. Dies ist ein Ergebnis einer aktuellen Modellierungsstudie in der Fachzeitschrift Lancet Oncology. [1] Durch eines der Präventionsszenarien mit der größten Auswirkung könnten in den nächsten 50 Jahren zwischen 12,5 und 13,4 Millionen Fälle von Gebärmutterhalskrebs verhindert werden. Notwendig hierfür sind eine globale Impfquote mit einem nonavalenten Impfstoff gegen HPV von 80 bis 100 % ab 2020 sowie ein zweimaliges HPV-basiertes Gebärmutterhalskrebs-Screening bei 70 % aller Frauen im Alter von 35 und 45 Jahren. [1]

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