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16.07.2019

Enzym für gefährliche Eigenschaften von Hirntumor-Stammzellen verantwortlich

Wenn Hirntumoren nach einer Therapie zurückkehren, geht dies auf das Konto von Krebsstammzellen, denen die Behandlung nichts anhaben konnte. Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum suchten nun nach charakteristischen Proteinen, die die Hirntumor-Stammzellen auszeichnen. Dabei identifizierten sie ein Enzym, das für die gefährlichen Stammzelleigenschaften des Glioblastoms verantwortlich ist und gleichzeitig eine mögliche „Achillessehne“ darstellt, an der die Zellen verwundbar sind.

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15.07.2019

ASCO 2019 – Update ERLEADA®: Wirksamkeit und Sicherheit bei älteren und komorbiden Patienten mit Hochrisiko-M0CRPC gezeigt

Beim ASCO Annual Meeting 2019 wurden Subgruppenanalysen der Zulassungsstudie SPARTAN von ERLEADA® (Apalutamid) für die Therapie des nicht metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (M0CRPC, nm-CRPC) vorgestellt, welche Hinweise auf die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit von Apalutamid auch bei älteren und komorbiden Patienten geben [1, 2]. Der orale selektive...

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15.07.2019

Libtayo® (Cemiplimab) in der Europäischen Union zur Behandlung des fortgeschrittenen kutanen Plattenepithelkarzinoms zugelassen

Die Europäische Kommission hat Libtayo® (Cemiplimab) zur Behandlung erwachsener Patienten mit metastasiertem oder lokal fortgeschrittenem kutanen Plattenepithelkarzinom (cSCC), die nicht für eine kurative Operation oder kurative Bestrahlung in Betracht kommen, eine bedingte Marktzulassung erteilt.

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15.07.2019

Kooperation schafft Basis für eine bundesweit einheitliche Qualitätsentwicklung der Brustkrebsversorgung

Das Zertifizierungssystem der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS) für Brustkrebszentren kann jetzt auch die Versorgungsqualität von Brustkrebszentren erfassen, die das ÄKzert®-Qualitätssiegel des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) tragen. Im Mai 2019 haben sich DKG, DGS und die zertifizierende Ärztekammer Westfalen-Lippe darauf...

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15.07.2019

Online-Plattform erleichtert Ärzten die Meldung von Nebenwirkungen

Über den digitalen Meldeprozess von Nebenwirkungen.de können Patienten ihre unerwünschten Arzneimittelwirkungen schnell und einfach online melden und den behandelnden Arzt als medizinischen Fachexperten angeben.

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15.07.2019

Digitaler Zwilling für personalisierte Medizin – Schick den Avatar zum Arzt

Komplett virtuelle Doppelgänger sollen dereinst die Medizin revolutionieren. Empa-Forschende entwickeln bereits jetzt einen digitalen Zwilling, der maßgeschneiderte Therapien ermöglichen soll. Ziel ist es, diesen Avatar anzeigen zu lassen, wie ein Schmerzpatient oder ein Diabetiker individuell behandelt werden muss. Dabei erlaubt der digitale Zwilling auch eine personalisierte Prognose des Therapieverlaufs.

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15.07.2019

Graphic Recordings erklären ADHS-Symptomatik und Wirkweise von Methylphenidat und Dexamfetamin

Oft fallen Patienten die wichtigen Fragen zu ihrer (neudiagnostizierten) Erkrankung erst ein, nachdem Sie die Arztpraxis verlassen haben. Vielleicht hat der Arzt auch Fachausdrücke benutzt, die der Patient noch einmal erklärt haben möchte. Oder aber Angehörige, wie zum Beispiel die Eltern, möchten sich über die Wirkweise des verordneten Medikaments informieren. Dies Alles sind gute Gründe, warum MEDICE jetzt laienverständliche Informationen zu den beiden, in der Therapie der ADHS eingesetzten Wirkstoffen Methylphenidat und Dexamfetamin anbietet.

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12.07.2019

Gelegentlicher Fleischverzicht könnte vor Typ-2-Diabetes schützen

Wer weniger isst, lebt länger und gesünder – darauf verweisen zahlreiche Studien zur positiven Wirkung des (Intervall-)Fastens. Doch neben der verminderten Kalorienaufnahme spielt auch das Verhältnis der einzelnen Nahrungsbestandteile eine wichtige Rolle. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom DIfE, Partner des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung, konnten nun im Tiermodell zeigen, dass allein die Reduzierung der Aminosäure Methionin* Typ-2-Diabetes verhindert. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im FASEB Journal.

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12.07.2019

Strategie gegen Resistenzen: Das Antibiotikum Lugdunin greift auf mehreren Ebenen an

Das natürliche Antibiotikum Lugdunin, das vor drei Jahren von Tübinger Forschern entdeckt wurde, greift krankheitserregende Bakterien gleichzeitig auf mehreren unterschiedlichen Wegen an. Dabei wirkt es auch mit Abwehrmechanismen des menschlichen Körpers zusammen. Diese neuen Erkenntnisse gewann ein Forschungsteam unter der Leitung von Professorin Birgit Schittek von der Universitäts-Hautklinik Tübingen und Professor Andreas Peschel vom Interfakultären Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin der Universität Tübingen sowie dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF).

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12.07.2019

Bekannte Arzneimittel – neue Wirkung im Kampf gegen Infektionen?

Influenza-A-Viren sorgen periodisch für schwere Grippewellen. Aufgrund ihrer genetischen Variabilität können neue Subtypen entstehen, vor denen saisonale Influenza-Impfstoffe nicht ausreichend schützen. Auf der Suche nach einer wirksamen Behandlung schwerer Influenzainfektionen haben Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts mit Hilfe der Bioinformatik Therapeutika für andere Indikationen auf ihre potenzielle Wirksamkeit gegen Grippeviren gescreent.

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