Radioligandentherapie bei neuroendokrinen Tumoren gut wirksam

In den vergangenen Jahren rückten nuklearmedizinische Therapien wie die Peptidrezeptor-Radionuklidtherapie (PRRT) bei den Behandlern in den Fokus. Mittlerweile sind sie etablierter Bestandteil verschiedener Therapiealgorithmen. Ein Beispiel hierfür sind gastroenteropankreatische neuroendokrine Tumoren (GEP-NET).

22.07.2021|

Neue Therapiesettings mit Nivolumab beim NSCLC

Beim nicht-kleinzelligen Lungenkrebs (NSCLC) wurden anlässlich des ASCO 2021 zur (dualen) Immuntherapie mit Nivolumab weitere Therapiesettings vorgestellt, beispielsweise in Kombination mit Ipilimumab (Nivo + Ipi) plus zwei Zyklen Chemotherapie oder als neoadjuvante Therapieoption (Nivo + Chemo).

22.07.2021|

Neue, zielgerichtete Therapiemöglichkeiten bei der chronischen lymphatischen Leukämie

Die Therapielandschaft der CLL hat sich in den letzten Jahren durch die Einführung neuer zielgerichteter Substanzen grundlegend verändert. Unterschiedliche Nebenwirkungsprofile und Applikationsmuster stellen die behandelnden Ärzte vor neue Herausforderungen. Neben der Genetik, der körperlichen Fitness und dem Alter werden verstärkt auch Komorbiditäten, Komedikationen und Patientenadhärenz in die Therapieauswahl einbezogen, um ein optimales Therapieansprechen zu erreichen.

22.07.2021|

Lohnender Mehraufwand: Versorgung in zertifizierten Krebszentren = längeres Überleben bei niedrigeren Kosten

Qualitätssicherung in der Krebsmedizin hat den Ruf, aufwändig und teuer zu sein. Eine Kosten-Effektivitäts-Analyse zeigt jetzt erstmals, dass Patienten, die in zertifizierten Krebszentren behandelt wurden, nicht nur länger überlebten als Patienten in nicht-zertifizierten Kliniken, sondern auch geringere Kosten verursachten – trotz des Mehraufwands. Dies ermittelten Gesundheitsökonomen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) gemeinsam mit Versorgungsforschern der TU Dresden am Beispiel Darmkrebs.

22.07.2021|

Erfolgreicher Auftakt für 1. BZKF Netzwerktreffen unter dem Motto „Exzellenz stärken – Wissen teilen”

Seit November 2019 arbeiten die sechs bayerischen Universitätsklinika im Bayerischen Zentrum für Krebsforschung (BZKF) zusammen. Im Rahmen ihres ersten Netzwerktreffens am 16. Juli wurden nun die ersten Maßnahmen und Ergebnisse der Arbeitsgruppen und der geförderten Leuchtturmprojekte vorgestellt. Ziel dieser Initiative ist es, die Versorgung von Krebspatient:innen in Bayern auf ein neues Level zu heben, indem man die Expertise aller sechs Standorte in einem gemeinsamen Zentrum bündelt.

22.07.2021|

Diffus großzelliges B-Zell-Lymphom: Aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie

In der Ausbreitungsdiagnostik und in der Erfassung des Therapieansprechens stellt das PET-CT ein wichtiges Werkzeug dar und sollte hierfür regelmäßig verwendet werden. Patienten mit sehr niedrigem Risikoprofil können in der Erstlinientherapie ohne Effizienzeinbuße mit einer verkürzten Chemotherapie (4 statt 6–8 Zyklen R-CHOP) behandelt werden.

15.07.2021|

Keine Krebsmedizin ohne Supportivtherapie

Die Arbeitsgemeinschaft supportive Maßnahmen in der Onkologie (AGSMO) hat sich zum Ziel gesetzt, die supportive Versorgung und Lebensqualität onkologischer Patienten während und nach der Behandlung ihrer malignen Erkrankung zu verbessern. Prof. Dr. med. Petra Feyer, Berlin, berichtete über einige Highlights vom diesjährigen virtuellen AGSMO-Kongress.

15.07.2021|

Fortgeschrittener Brustkrebs: Erhalt der Selbständigkeit steht bei den Patientinnen ganz oben

Frauen mit fortgeschrittenen HR+, HER2- Mammakarzinomen haben einen signifikanten Überlebensvorteil durch eine Kombinationstherapie aus Abemaciclib (Verzenios®) plus Fulvestrant. Aber abgesehen von den Überlebensdaten ist den Patientinnen auch die Lebensqualität immens wichtig. Während eines virtuellen Pressegesprächs stellten Experten dar, wie es den Patientinnen unter einer Abemaciclib-Therapie, die durchaus ein paar Jahre dauern kann, ergeht.

15.07.2021|

Neue zielgerichtete, hochempfindliche Bildgebung für die Diagnostik des Malignen Melanoms

Das maligne Melanom ist die aggressivste Form von Hautkrebs und mit stark steigender Inzidenz eine der häufigsten Tumorerkrankungen. Bei Metastasierung ist es essenziell, sämtliche Krebszellen mittels zielgerichteter Bildgebung aufzuspüren. Mannheimer Forscher haben jetzt – gefördert von der Wilhelm Sander-Stiftung – neue Bildgebungsagenzien entwickelt, die sämtliche Tumorherde darstellen können.

15.07.2021|

Studie: Polypen bei engen Verwandten erhöhen Darmkrebsrisiko

Der Nachweis von Polypen in einer Koloskopie ist auch für Eltern und Geschwister ein Warnsignal. Eine bevölkerungsbasierte Fall-Kontroll-Studie kommt im Britischen Ärzteblatt zu dem Ergebnis, dass das Darmkrebsrisiko der Verwandten ersten Grades erhöht ist.

15.07.2021|