Krankheitsverlauf bei kindlichen Tumoren: Verlängerung der Chromosomenenden begünstigt Rückfälle

Neuroblastome können unaufhaltsam voranschreiten oder sich spontan zurückbilden. Wissenschaftler des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Universität Heidelberg und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Heidelberg zeigen, dass einige bösartige Neuroblastome einen besonderen Trick nutzen, um dem Zelltod zu entgehen: Sie verlängern ihre Chromosomenenden durch einen speziellen Mechanismus.

26.02.2021|

„TÜV“ für Genscheren soll Gentherapien sicherer machen

Forschende des Universitätsklinikums Freiburg haben ein Verfahren entwickelt, mit dem erstmals umfassend bewertet werden kann, wie präzise Genscheren sind. Diese Überprüfung hat eine hohe Bedeutung für die Entwicklung und den Einsatz sicherer Gentherapien bei verschiedensten Krankheiten.

26.02.2021|

Head-to-Head-Studie Ibrutinib versus Acalabrutinib – primärer Endpunkt bei CLL erreicht

Die Phase-III-Studie ELEVATE RR hat ihren primären Endpunkt erreicht. Die positiven High-Level-Ergebnisse zeigen für Acalabrutinib eine Nichtunterlegenheit hinsichtlich des progressionsfreien Überlebens (PFS) bei Erwachsenen mit zuvor behandelter Hochrisiko-CLL im Vergleich zu Ibrutinib. Außerdem zeigten die Daten eine statistisch signifikante, geringere Inzidenz von Vorhofflimmern im Vergleich zu Patienten, die mit Ibrutinib behandelt wurden.

25.02.2021|

Inzidentelles Gallenblasenkarzinom

Das Gallenblasenkarzinom hat eine Inzidenz von 3/100.000 und stellt somit eine eher seltene Karzinomspezies dar, ist jedoch das fünfthäufigste Karzinom des Gastrointestinaltrakts und der häufigste bösartige Tumor des Gallengangsystems. In Deutschland haben 36 % aller Patienten mit bösartigen biliären Tumoren eine intrahepatische, 41 % eine extrahepatische Lokalisation und 23 % ein Gallenblasenkarzinom.

25.02.2021|

Darolutamid verbessert Therapieergebnis für Patienten mit Hochrisiko-nmCRPC

Neue Analysen zur Phase-III-Studie ARAMIS untermauern verlängertes Gesamtüberleben und günstiges Sicherheitsprofil von Darolutamid bei Männern mit Hochrisiko-nmCRPC auch unter längerer Behandlungsdauer. Die wissenschaftliche Fachzeitschrift Future Oncology beleuchtet außerdem die ARAMIS-Studiendaten aus Patientenperspektive und in einer für Laien verständlichen Sprache. Ziel ist, die Aufklärung über wichtige Erkenntnisse aus der nmCRPC-Forschung zu fördern.

18.02.2021|

Neue Daten zu Abemaciclib beim HR+, HER2- fortgeschrittenen Mammakarzinom

Die Ergebnisse einer präklinischen Analyse bestätigten Abemaciclib als starken Cyclin-Dependent-Kinase-4-Hemmer. Zudem gibt es neue Daten zu Abemaciclib plus antihormoneller Therapie bei Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem hormonrezeptorpositiven (HR+); HER-2- negativen (HER2-) Mammakarzinom und prognostisch ungünstigen Tumoren bei asiatischen Patienten.

18.02.2021|

Tumortreiber unbekannter Art entdeckt – möglicher Therapieansatz gegen Glioblastome?

Es kommt nicht oft vor, dass Forscher noch einen neuen Zelltyp entdecken. Einem Team um Prof. Dr. Rainer Glaß von der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des LMU Klinikums Großhadern ist dies nun gelungen. Diese TAMEP genannten Zellen treiben das schnelle Wachstum des Glioblastoms voran. Die Forscher wollen ihre Entdeckung für neue Therapien gegen die oft tödliche Erkrankung nutzen.

18.02.2021|

Magenkarzinom – Diagnostik und interdisziplinäre Therapie

Gerade weil die Inzidenz des Adenokarzinoms des Magens aufgrund der abnehmenden Helicobacter-pylori-Durchseuchungsrate abnimmt, rücken Screening und erbliche Tumorsyndrome mit gehäuftem Auftreten eines Adenokarzinoms des Magens zunehmend in den Fokus. Die Indikation zur endoskopischen Resektion wurde auf Basis deutscher Studien erweitert.

18.02.2021|