Schärfere Augen für die Computertomographie: Metastasen besser beurteilen

Im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) erproben Ärzte derzeit ein neuartiges Verfahren der Computertomographie (CT): Für die Darstellung von Knochenmetastasen bei fortgeschrittenen Brustkrebs-Erkrankungen verglichen DKFZ-Radiologen nun das neue "photonenzählende" CT mit der konventionellen CT-Bildgebung. Ihr Ergebnis: Mit der neuen Technik lassen sich deutlich feinere Strukturen darstellen, als es bisher möglich war.

15.01.2021|

Mit scharfer Waffe gegen Lymphome

Forschende des MDC haben eine neue Variante der CAR-T-Zell-Therapie entwickelt. Im Fachblatt „Nature Communications“ zeigt das Team, dass sich das Verfahren vor allem bei follikulären Lymphomen und chronisch-lymphatischer Leukämie, der häufigsten Form von Blutkrebs, als sehr effektiv erweist.

15.01.2021|

Meilensteine für die Krebstherapie der Zukunft

Der Fokus liegt auf Wirkstoffen, die sich drei Therapiestrategien zuordnen lassen: der Immuntherapie, der gezielten Blockade onkogener Signalwege und der Hemmung zellulärer DNA-Reparaturmechanismen, der so genannten DNA-Damage-Response-Inhibition (DDRi).

15.01.2021|

ASH Update Multiples Myelom: Aktuelle Daten zu Daratumumab-Kombinationen unterstreichen Evidenz

Auf dem ASH 2020 präsentiert wurden Daten der Phase-3-Studie APOLLO, welche subkutan appliziertes (SC) Daratumumab in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason (D-Pd) für die Behandlung von Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Multiplen Myelom mit mindestens einer vorherigen Therapielinie, einschließlich Lenalidomid und einem Proteasom-Inhibitor (PI), untersuchte.

08.01.2021|

Therapie des Ovarialkarzinoms in der Rezidivsituation

In den letzten Jahren wurden zunehmend Fortschritte in der Therapie des Ovarialkarzinomrezidivs erreicht. Die Rezidivoperation ist durch neue Ergebnisse aus der DESKTOP-III-Studie der AGO Studiengruppe ein neuer Standard, wenn postoperativ die Chance auf eine makroskopische Tumorfreiheit besteht für Patientinnen mit platinfreiem Intervall > 6 Monate und positivem AGO-Score.

08.01.2021|

Kombinierte Bildgebung weist den Weg für verbesserte Strahlentherapie bei aggressiven Hirntumoren

Glioblastome sind besonders aggressive, schnell wachsende Hirntumoren. Auch bei operativer Entfernung und anschließender Strahlen- und Chemotherapie kehren sie meist innerhalb eines Jahres zurück. Wissenschaftler aus Dresden und Heidelberg konnten nun erstmals in einer klinischen Studie zeigen, dass sich der individuelle Verlauf der Erkrankung mit einer speziellen Kombinationsdiagnostik aus Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und Magnetresonanztomographie (MRT) deutlich besser als bisher vorhersagen lässt.

08.01.2021|