Psychologische Interventionen in der kardiologischen Rehabilitation

Psychologische Faktoren wie Probleme in der Veränderung des Gesundheitsverhaltens oder psychische Symptome (z. B. Depressivität oder erhöhte Ängstlichkeit) können sowohl die Lebensqualität, als auch die Prognose bei Herz-Kreislauferkrankungen deutlich verschlechtern. Deshalb werden psychologische Interventionen mit der Zielsetzung, die o. g. Faktoren zu adressieren, in nationalen und internationalen Leitlinien empfohlen und sind im deutschsprachigen Raum ein etablierter Bestandteil der kardiologischen Rehabilitation.

23.11.2021|

Zahl der Herz-Kreislauf-Ereignisse soll bis 2030 um 30 % sinken

In Berlin wurde mit der Unterzeichnung einer Gemeinsamen Erklärung die Herz-Hirn-Allianz ins Leben gerufen. Führende Akteure des Gesundheitswesens, darunter Fachgesellschaften, Patientenorganisationen und Industrievertreter wie Novartis Deutschland, schlossen sich zu dem Bündnis zur Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammen. Die Akteure haben sich das Ziel gesetzt, mit konkreten Maßnahmen die Zahl der Ereignisse im Zusammenhang mit kardiovaskulären Erkrankungen deutschlandweit bis zum Jahr 2030 um 30 % zu senken.

23.11.2021|

EAST – AFNET 4 Studie: Patienten mit erstmals diagnostiziertem Vorhofflimmern profitieren von frühem Rhythmuserhalt

Eine frühe rhythmuserhaltende Behandlung nützt Patientinnen und Patienten mit Vorhofflimmern unabhängig von der Art des Vorhofflimmerns. Patienten mit erstmals diagnostiziertem Vorhofflimmern profitieren vom frühen Rhythmuserhalt ebenso wie Patienten mit paroxysmalem oder persistierendem Vorhofflimmern. Das ist das Ergebnis einer Subgruppen-Analyse der EAST – AFNET 4 Studie, die von Professor Andreas Goette, St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn, beim Kongress der American Heart Association am 14.11.2021 in Boston vorgestellt wurde.

23.11.2021|

Diabetische Füße gehören in professionelle Hände

Schutz und Pflege der Füße haben für Menschen mit diabetischem Fußsyndrom oberste Priorität. Bei ihnen können sich bereits aus kleinsten Verletzungen und Druckstellen chronische Wunden entwickeln, die nur schwer zu therapieren sind. Im schlimmsten Fall müssen Zehen, Vorfuß oder sogar Unterschenkel amputiert werden. Schutzschuhe und individuell angefertigte Einlagen zählen für die Betroffenen daher zu wichtigen medizinischen Hilfsmitteln. Diese müssen professionell gefertigt und individuell angepasst werden, wie die Deutsche Diabetes Gesellschaft betont.

23.11.2021|

Corona & Co. – Impfungen bei chronischer Herzerkrankung besonders wichtig

Seit fast zwei Jahren hat die Corona-Pandemie die Welt fest im Griff. Der Kampf gegen Covid-19 scheint alles andere in den Schatten zu stellen. Vor diesem Hintergrund mahnen Experten, andere Infektionskrankheiten und die Möglichkeiten, gegen sie zu impfen, nicht aus dem Blick zu verlieren. Dies gilt im Besonderen für Patienten mit Herzerkrankungen. Die Deutsche Seniorenliga rät zu einem Blick in den Impfausweis: Wie steht es um den Impfschutz vor Atemwegserkrankungen wie Grippe und Lungenentzündung?

23.11.2021|

Indikationsbezogene Evidenzlücken für die kardiologische Rehabilitation

Die kardiologische Rehabilitation ist eine evidenzbasierte Maßnahme zur Verbesserung der Prognose bei Patienten nach einem kardialen Ereignis. Die kürzlich veröffentlichte AWMF-S3-DACH-Leitlinie Kardiologische Rehabilitation führt zu einer Vereinheitlichung der Indikationsstellung im deutschsprachigen Raum Europas. Das bringt Potential, die Ergebnisqualität weiter zu verbessern.

11.11.2021|

Tafamidis 61 mg in aktueller ESC-Leitlinie empfohlen

Die Wahrnehmung der bislang oft unterdiagnostizierten Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie (ATTR-CM) steigt, was auf verbesserte diagnostische Möglichkeiten mittels kardialer Bildgebung und die erste kausale Therapieoption mit Vyndaqel® (Tafamidis) 61 mg zurückzuführen ist. Nun hat der Transthyretin-Stabilisator zur Behandlung der ATTR-CM auch Eingang in die aktuelle Leitlinie der European Society of Cardiology gefunden.

11.11.2021|

Fortbildung „Kardiovaskulärer Präventivmediziner DGPR“: Jetzt mit Online-Modul!

Der DGPR-Fortbildungskurs „Kardiovaskulärer Präventivmediziner DGPR“, jetzt neu bestehend aus einem Online- und einem Präsenzmodul im Schloss der Klinik Höhenried in Bayern, vermittelt die nötigen Kompetenzen für qualifizierte ärztliche Beratung und Begleitung von Patienten zur Prävention von kardiovaskulären und stoffwechselbedingten Volkskrankheiten.

11.11.2021|

Ein verdickter Herzmuskel erhöht das Risiko für den Abbau von Gehirnstrukturen

Menschen mit einem verdickten Herzmuskel haben eine dünnere Großhirnrinde und Schädigungen der weißen Substanz. Dieser Zusammenhang zwischen Herz und Gehirn zeigt sich bereits, bevor das Herz schwer erkrankt, erkannten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf Forschung an der Universitätsmedizin Greifswald.

11.11.2021|