Perkutane Mitralklappenrekonstruktion

Das Armamentarium der perkutanen Mitralklappentherapie hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich erweitert, mit der Weiterentwicklung von minimal invasiven Therapieverfahren sowohl von transfemoral als auch von transapikal. Unterschiedliche Therapieansätze sind für die verschiedenen Phänotypen der Mitralklappeninsuffizienz mittlerweile im klinischen Alltag verfügbar.

13.09.2021|

Evolocumab kann Merkmale der Plaquestabilität bei Patienten mit akutem Koronarsysndrom verbessern

Amgen gab im Rahmen des ESC-Kongresses 2021 positive Daten aus der Phase-III-Studie HUYGENS bekannt, die zeigten, dass der PCSK9-Antikörper Evolocumab (Repatha®) als Ergänzung zu einer optimierten Statintherapie im Vergleich zu einer optimierten Statintherapie allein die Plaquestabilität bei Patienten mit koronaren Herzerkrankungen signifikant verbessern kann. Diese Daten wurden im Rahmen eines Vortrags beim ESC-Kongress 2021 vorgestellt, der von der European Society of Cardiology veranstaltet wurde.

13.09.2021|

Bei unklarem Herzstillstand keine Vorteile durch schnelle Herzkatheter-Untersuchung

Herzkatheter-Untersuchungen sollten bei wiederbelebten Herzstillstand-Patientinnen und Patienten mit unklarer Ursache besser nicht direkt nach Eintreffen im Krankenhaus erfolgen. Das ist das Ergebnis der Studie TOMAHAWK-DZHK4, die kürzlich auf dem Europäischen Kardiologenkongress vorgestellt und zeitgleich im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde.

13.09.2021|

Schönere Beine, längeres Leben?

Die chronisch-venöse Insuffizienz ist eine Erkrankung der Beinvenen, die zu schweren Venen- und Hautveränderungen bis hin zu chronischen Wunden führen kann. Bislang wurde die Erkrankung vorwiegend als ein ästhetisches und lokales Problem der Venen betrachtet. Jedoch zeigen neue Daten, dass die chronische Venenschwäche mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie einer höheren Sterblichkeit einhergeht.

13.09.2021|

Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfraktion spezifisch behandelbar

Bei einer Herzinsuffizienz mit erhaltener Pumpfraktion gab es bisher keine durch Evidenz gesicherte Behandlungsmöglichkeit. Jetzt hat eine groß angelegte klinische Studie unter Leitung von Prof. Dr. Stefan Anker von der Charité – Universitätsmedizin Berlin erstmals ein Medikament identifiziert, das sich klar positiv auf die Prognose der Patientinnen und Patienten auswirkt: der Wirkstoff Empagliflozin. Er senkt für die Betroffenen die Wahrscheinlichkeit, in ein Krankenhaus eingewiesen zu werden oder an einer kardiovaskulären Ursache zu sterben, um 21 %.

13.09.2021|

Erkrankungen der Mitralklappe und ihre chirurgischen Therapiemöglichkeiten

Erkrankungen der Mitralklappe stellen sich gewöhnlich im Laufe des Lebens ein. Sie kommen recht selten als Folge einer angeborenen Fehlbildung vor. Entzündungen des Klappengewebes (vorwiegend bakterielle) können in nahezu jedem Alter erfolgen. Die degenerativen Pathologien der Mitralklappe entstehen häufig im mittleren Alter.

01.09.2021|

Verquvo® (Vericiguat): Der erste sGC-Stimulator für Herzinsuffizienz-Patienten nach Dekompensation

Vericiguat (Verquvo®) ist der erste sGC-Stimulator, der bei Herzinsuffizienz ein neues Wirkprinzip bietet und seine Wirksamkeit zusätzlich zur Standardtherapie gezeigt hat. Vericiguat ist zugelassen zur Behandlung von symptomatischer, chronischer Herzinsuffizienz bei erwachsenen Patientinnen und Patienten mit reduzierter Ejektionsfraktion, die nach einem kürzlich aufgetretenen Dekompensationsereignis, das eine intravenöse Diuretika-Therapie erforderte, stabilisiert wurden.

31.08.2021|

Ein wichtiger Meilenstein im Herzsport

In Deutschland gibt es weniger Herzsportgruppen als benötigt, um die hohe Anzahl an Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen versorgen zu können. Entgegenwirken sollen diesem Status quo einige Neuregelungen für den Herzsport. Auf Initiative des Deutschen Behindertensportverbandes und mit Unterstützung durch die Deutsche Gesellschaft für Rehabilitation und Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen können Herzsportgruppen seit Anfang August 2021 ohne die ständige Anwesenheit von verantwortlichen Ärztinnen und Ärzten* durchgeführt werden.

31.08.2021|

Krankheiten früher erkennen und behandeln: Forscher der TU Dresden entwickeln implantierbares KI-System

Wissenschaftlern der Professur für Optoelektronik an der TU Dresden ist es erstmals gelungen, eine bio-kompatible implantierbare KI-Plattform zu entwickeln, die gesunde und krankhafte Muster in biologischen Signalen wie z.B. Herzschlägen in Echtzeit klassifiziert und so auch ohne ärztliche Überwachung krankhafte Veränderungen erkennt. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift „Science Advances“ veröffentlicht.

31.08.2021|

Schlaganfallgefahr bei Herzklappenersatz: Schützender Filter

Schlaganfälle gehören zu den seltenen, aber schwerwiegenden Komplikationen einer Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI). Bei diesem Klappenersatz-Verfahren wird die künstliche Ersatzklappe mit einem Katheter über der defekten Aortenklappe positioniert. Dabei besteht die Gefahr, dass Partikel aus der verkalkten Herzklappe oder der Körperschlagader freigesetzt werden, mit dem Blut ins Gehirn gelangen und dort einen Schlaganfall verursachen. In Deutschland wurden allein 2019 über 24.000 TAVI durchgeführt.

31.08.2021|