Boston Scientific bringt das System Vercise Genus™ DBS in Europa auf den Markt

Boston Scientific Corporation (NYSE: BSX) hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen das CE-Zeichen für das System Vercise Genus™ Deep Brain Stimulation (DBS) der vierten Generation erhalten und die begrenzte Markteinführung in Europa gestartet hat. Alle Ausführungen des Vercise Genus™ sind Ganzkörper-MRT-tauglich, verfügen über Bluetooth-Funktionalität und dienen zur Behandlung von Parkinson-Symptomen, essentiellem Tremor und Dystonie.

17.09.2020|

Epigenetische Veränderungen gehen Ausbruch von Diabetes voraus

Bereits einige Jahre vor der Diagnose eines Typ-2-Diabetes lassen sich bei den Betroffenen epigenetische* Veränderungen in den Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse feststellen. Sie sorgen dafür, dass einige Gene eine andere Aktivität haben als bei gesunden Personen. In einer Studie haben Forschende des DZD und DIfE 105 solcher Veränderungen in menschlichen Blutzellen entdeckt. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Diabetes veröffentlicht.

17.09.2020|

Mehr Spenden von Herzklappen und Blutgefäßen helfen Patienten

Mehr als 3.000 Mal wurde in 2019 „Ja“ zur Gewebespende gesagt. Eine beträchtliche Steigerung hat die Spende und Vermittlung von kardiovaskulären Geweben (KVG) erfahren. Ein in 2018 initiiertes Spendeprogramm für Herzklappen und Blutgefäße nach dem Herz-Kreislauf-Tod zeigt damit erste Erfolge und ergänzt die Spende von kardiovaskulären Geweben im Rahmen von Organspenden. 3.007 Menschen beziehungsweise deren Angehörige haben in 2019 einer Gewebespende zugestimmt.

17.09.2020|

Neu entdeckter Mechanismus reguliert Herz-Dehnbarkeit

Ein gesundes Herz schlägt im Durchschnitt 50 bis 100 Mal pro Minute und pumpt rund 8.000 Liter Blut pro Tag durch den menschlichen Körper. Voraussetzung ist die Elastizität der Herzwände, die sich beim Einstrom von Blut ausdehnen (Diastole) und beim anschließenden Ausfließen des Bluts wieder zusammenziehen (Systole). Für diese Bewegung sind Millionen kleiner Hohlräume in den Herzmuskelfasern verantwortlich – die Sarkomere. In ihnen befindet sich das größte Protein des menschlichen Körpers, das Titin.

17.09.2020|

Implantierbarer Loop-Rekorder: Welche Indikationen sind vernünftig?

Ein wesentliches Problem in der Diagnostik von Herzrhythmusstörungen besteht darin, dass durch diskontinuierliche Aufzeichnung des Elektrokardiogramms (EKG), z. B. das 12-Kanal-Ruhe-EKG oder das 24h-Langzeit-EKG, paroxysmal auftretende Rhythmusereignisse oft nicht erfasst werden können.

17.09.2020|

Umfrage: LDL-Cholesterinwert wird unterschätzt

Viele Deutsche achten zu wenig auf ihre LDL-Cholesterinwerte und unterschätzen somit einen bedeutenden Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Insbesondere Jüngere interessieren sich nicht für ihre Werte und lassen sie nicht bestimmen. Dies zeigt eine aktuelle Bevölkerungsumfrage zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Auftrag des Biotechnologie-Unternehmens Amgen.

27.08.2020|

Bluthochdruck in der Schwangerschaft überträgt sich auf das Kind

Gesundes Altern beginnt bereits im Bauch der Mutter. Das zeigt sich jetzt auch für die Blutdruckwerte: Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf Forschung (DZHK) haben zusammen mit dänischen Kollegen herausgefunden, dass sich ein erhöhter Blutdruck in der Schwangerschaft auf den Nachwuchs überträgt. Mädchen sind dafür anfälliger als Jungen.

27.08.2020|

Zi veröffentlicht Versorgungsatlas-Studie zur Diagnosehäufigkeit der ischämischen Herzerkrankung

Männer leiden weitaus häufiger an einer ischämischen Herzerkrankung als Frauen. 2018 waren Männer mit 8 Prozent mehr als doppelt so oft betroffen wie Frauen (3,9 Prozent). Zudem entwickelte sich die Erkrankungshäufigkeit im Untersuchungszeitraum bei Frauen und Männern unterschiedlich. Während die Prävalenz bei Frauen um 14 Prozent zurückging, blieb diese bei Männern zwischen den Jahren 2009 und 2018 nahezu unverändert. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Versorgungsatlas-Studie des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi).

27.08.2020|

Risiko für Diabetes-Folgeerkrankungen steigt bei erhöhten Werten für NT-proBNP

Gesunde Menschen – insbesondere Frauen – mit erhöhten Werten für den Herzschwäche-Marker NT-proBNP, haben ein geringeres Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Entwickeln diese Personen dennoch einen Diabetes, leiden sie häufiger an makro- und mikrovaskulären Komplikationen wie unter anderem Herzinfarkt, Schlaganfall oder schweren Schäden an Augen, Nieren oder Nerven. Das hat eine aktuelle Studie von Forschenden am Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) ergeben, die jetzt in der Zeitschrift „Diabetes Care“ veröffentlicht wurde.

27.08.2020|

Herzinsuffizienz und Vorhofflimmern: Stellenwert der Ablation, der antiarrhythmischen Pharmakotherapie und Schrittmacherimplantation

Vorhofflimmern ist ein eigenständiger Risikofaktor für Morbidität und Mortalität. Die prognostische Bedeutung dieser häufigen Arrhythmie ist unabhängig von der erhöhten Thromboembolierate und Schlaganfallsrate. Im Vordergrund steht die Verschlechterung der hämodynamischen Situation insbesondere bei kontraktionsgestörtem Myokardoderdie Entwicklung einer Tachykardiomyopathie.

27.08.2020|