Begleitung von traumatisierten Frauen während Schwangerschaft und Geburt in der frauenärztlichen Praxis

Eine traumasensible gynäkologische Begleitung von schwangeren Frauen erfordert von Ärztinnen und Ärzten Wissen um Prävalenz, Formen und Auswirkungen von Gewalterfahrungen. Traumata und Gewalt haben körperliche und psychische Folgen, die sich im Alltag oftmals in unerwarteten Verhaltensweisen zeigen. Um Patientinnen angemessen unterstützen zu können, müssen Fachkräfte achtsam, wertschätzend und sensibel auf deren Bedürfnisse eingehen.

11.01.2022|

Schlafen ist die beste Medizin!

Eine 20-jährige Frau, die zum zweiten Mal ungewollt schwanger geworden war, bei Zustand nach einer Interruptio, stellte sich anfangs der Schwangerschaft zur Kontrolle vor. Sie hatte vor, obwohl der Freund nach Bekanntwerden der Schwangerschaft sie verlassen hatte, das Kind zu behalten.

11.01.2022|

Mehr als Mannose: FEMALAC® Bakterien-Blocker mit Lactobazillen

Die urogenitale Mikroflora spielt eine entscheidende Rolle bei der Prävention von rezidivierenden Harnwegsinfektionen. Zystitiden, zu 90 % ausgelöst durch das uropathogene Bakterium Escherichia coli (E.coli), führen als eine der häufigsten Infektionen zu einem sehr hohen Antibiotikaverordnungsvolumen. Da eine antibiotische Therapie das Mikrobiom beeinträchtigt und zudem die Resistenzenlage sehr bedenklich ist, raten aktuelle ärztliche Leitlinien bei unkomplizierten Zystitiden von einer Antibiose ab.

11.01.2022|

Mehr Kaiserschnitte im Dezember?

Könnte das Christkind in unserer Zeit noch in einem Stall zur Welt kommen oder bräuchte es einen Kaiserschnitt? Im Weihnachtsmonat Dezember hat die KKH Kaufmännische Krankenkasse in den vergangenen zwei Jahren überdurchschnittlich viele Kaiserschnittgeburten beobachtet, so eine Analyse der bundesweiten Versichertendaten. Demnach lag die Kaiserschnittquote im Dezember 2019 bei 34,3 % (Jahresdurchschnitt 31,9 %) und im vergangenen Jahr bei 35 % (Jahresdurchschnitt 32,9 %).

11.01.2022|

Wann entsteht Endometriose – gibt es Risikofaktoren?

Die Endometriose ist eine gutartige östrogenabhängige Erkrankung der geschlechtsreifen Frau, deren Ätiologie immer noch nicht zweifelsfrei und eindeutig wissenschaftlich belegt ist. Die Prävalenz von circa 10% der geschlechtsreifen Frauen unterstreicht die Relevanz in der täglichen Praxis. Gemeinsamkeiten von Endometriosepatientinnen legen nahe, dass es Risikofaktoren gibt, die die Entstehung der Erkrankung eher begünstigen oder die eher vor der Entstehung schützen können.

14.12.2021|

Der Labienpolyp, der seit Jahren da war, jetzt störte und die Patientin rettete…

Eine 53-jährige Patientin, Single, 0 G, die seit 2,5 Jahren keine Blutung mehr hatte, stellte sich wegen eines Labienpolyps vor. Sie war seit Jahren nicht beim Frauenarzt gewesen und weil sie jetzt meinte, dass der Polyp etwas größer geworden sei, stellte sie sich vor. Bei der Anamnese-Erhebung erwähnte sie, vor 4 Wochen eine leichte Blutung gehabt zu haben.

14.12.2021|

Theramex erhält Zulassung für BIJUVA®

Theramex gibt bekannt, dass Bijuva® vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Deutschland zugelassen wurde. Bijuva® ist die erste und einzige bioidentische Hormonersatztherapie bei Estrogenmangelsymptomen nach der Menopause (bei Frauen mit intaktem Uterus, deren letzte Monatsblutung mindestens 12 Monate zurückliegt), die 17ß-Estradiol und mikronisiertes Progesteron in einer Weichkapsel kombiniert und nur einmal am Tag eingenommen werden muss.

14.12.2021|

Neue Online-Fortbildung soll hohe Beratungsqualität bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs sicherstellen

Ein neues kostenloses Online-Programm unterstützt Ärztinnen und Ärzte bei der Aufklärung und Beratung von Menschen mit einem erhöhten Risiko für familiär bedingten Brust- und Eierstockkrebs. Die Deutsche Krebsgesellschaft hat diese Fortbildung gemeinsam mit dem Deutschen Konsortium Familiärer Brust- und Eierstockkrebs konzipiert. Das Programm ist von der Ärztekammer Westfalen-Lippe mit 14 CME-Punkten anerkannt.

14.12.2021|

Studie: Stillen in Zeiten von Corona

Werden Mütter um die Geburt herum gut beraten und umsorgt, gelingt auch das Stillen des Babys besser und länger. Kontaktbeschränkungen und Abstandsgebote durch die Corona-Pandemie sind dabei hinderlich. Mögliche Lehren, wie man mit der Situation gut umgehen kann, untersuchen Forschende in der Studie „Stillen in Nordrhein-Westfalen. Was wir aus der Corona-Pandemie für die Stillförderung rund um die klinische Geburtshilfe lernen können“, kurz SINA.

14.12.2021|