„Ich muss mich um meine Mutter mit Depression kümmern…“

Eine 36-jährige Frau, Nulligravida, kam sehr sporadisch und selten zur Vorsorge. Als Grund nannte sie, dass sie sich um ihre Mutter mit Depression kümmere. Sie stellte sich nach einer langen Zeit wieder in der Sprechstunde vor, da ihr Partner der Meinung sei, ihre rechte Brust sei hart.

16.11.2021|

Seit September wieder lieferbar: Fem7®-50μg ist zurück

Seit September ist das bewährte Hormonersatztherapeutikum Fem7®-50μg wieder in der Apotheke erhältlich. Damit unterstreicht Theramex sein Bestreben, die kontinuierliche Verfügbarkeit des Medikaments zu gewährleisten und ermöglicht dadurch Ärztinnen und Ärzten und deren Patientinnen eine weitere Option für eine wirksame Therapie des Estrogenmangelsyndroms nach der Menopause.

16.11.2021|

Kombinationspillen verbessern physische Leistungsfähigkeit

Das Thema Pille und Sport beschäftigte den Autor für 35 Jahre in zwei universitären Ambulanzen. Leistungssportlerinnen wollten Menstruationsverschiebungen aufgrund von Wettkämpfen. Andere wiederum brauchten hormonelle Hilfe wegen länger anhaltender Amenorrhoe durch die sportliche Überbelastung. Bereits seit 20 Jahren ist bekannt, dass die häufigste Sportverletzung, am vorderen Kreuzband, während der Zyklusmitte signifikant gehäuft vorkommt und durch Nutzung von Kombinationspillen reduzierbar ist.

16.11.2021|

Brustkrebs-Diagnostik: Studie am UKSH weist Erfolg des QuaMaDi-Programms nach

In Schleswig-Holstein bietet das QuaMaDi-Programm Frauen mit unklarem Tastbefund, Symptomen oder erhöhtem Brustkrebsrisiko eine qualitätsgesicherte Brustkrebsdiagnostik. QuaMaDi ergänzt das bundesweit eingeführte Screeningprogramm, das auf Frauen in der Altersgruppe 50 bis 69 beschränkt ist. Wie erfolgreich QuaMaDi ist, hat nun eine umfassende Datenauswertung am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, gezeigt.

16.11.2021|

Neues EU-Forschungsprojekt untersucht mögliche Kombinationswirkungen von Chemikalien im Mutterleib

Schon im Mutterleib ist das ungeborene Kind vielen verschiedenen chemischen Verbindungen ausgesetzt. Bisher werden jedoch überwiegend einzelne Substanzen auf potentielle gesundheitliche Risiken getestet. Ein europäisches Team unter Beteiligung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) beschreitet hier neue Wege. Das Forschungsvorhaben „Panoramix“ geht unter anderem der Frage nach, ob Gemische verschiedener Stoffe schädliche Wirkungen auf Ungeborene und Kinder zeigen, die durch das bestehende Bewertungssystem unzureichend abgedeckt werden.

16.11.2021|

Das Kristeller-Manöver – ein Wiedergänger

Nach wie vor ist das Kristeller-Manöver eine der gebräuchlichen geburtshilflichen Interventionen und dies obwohl sich der Einsatz externen Fundusdrucks während der Austreibungsperiode einer dauerhaft kontroversen Diskussion gegenübersieht. Wenngleich in einer Reihe von Ländern komplikationsbedingt gänzlich verlassen, variiert die Häufigkeit seiner Anwendung international erheblich. Dabei fußt die wissenschaftliche Rechtfertigung der transabdominalen Kraftausübung auf den Gebärmutterfundus auf begrenzter Evidenz.

02.11.2021|

Die Patientin, die nicht mehr kam…

Eine 80-jährige Patientin wurde mit einem Tumor in der rechten Mamma vom Hausarzt angekündigt. Die Patientin hatte drei Kinder spontan geboren, Zustand nach Hysterektomie und Adnexektomie beidseits. Vorangegangene Ursachen und Diagnosen wusste sie nicht mehr. Der Befund an der rechten Brust war schon bei der Inspektion beeindruckend. Bei der Palpation war ein circa 6 cm beweglicher, nicht druckdolenter Tumor zu tasten.

02.11.2021|

VeRi-Aristo®: Die kostengünstige Alternative zur oralen Kontrazeption

Seit Kurzem ist VeRi-Aristo® wieder auf dem Markt verfügbar und bietet Gynäkologinnen und Gynäkologen in der Empfehlung eine hochwertige und kostengünstige Alternative zum Erstanbieter. Das nach umfassenden Optimierungen im Herstellungsprozess stabilere und elastischere* vaginale Freisetzungssystem, ist niedrig dosiert und praktisch in der Anwendung. Nach dem Einlegen verbleibt der Verhütungsring für 3 Wochen in der Vagina und gibt täglich 0,12 mg Etonogestrel und 0,015 mg Ethinylestradiol ab.

02.11.2021|

UKE gründet erste universitäre Anlaufstelle in Norddeutschland für sexuelle Gesundheit

Um die weltweit wachsende Verbreitung von sexuell übertragbaren Infektionen (STI) einzudämmen, richtet der Fachbereich Infektiologie des Ambulanzzentrums des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf einen „check Point“ für sexuelle Gesundheit ein. Seit Mitte Oktober können sich Menschen aller Geschlechter und sexueller Orientierung (LGBTQIA+) dort auf STI testen, impfen, untersuchen, beraten und behandeln lassen. Der check Point eröffnet mit vorerst zwei wöchentlichen Sprechstunden.

02.11.2021|

Kooperation mit fatalem Ergebnis

Müssen Viren und Bakterien kooperieren, damit Gebärmutterhalskrebs entsteht? Dieser Frage geht die Infektionsforscherin Cindrilla Chumduri in einem neuen Forschungsprojekt nach. Sie arbeitet dabei mit künstlichen Gewebemodellen. – Gebärmutterhalskrebs ist weltweit der vierthäufigste Tumor bei Frauen. In Deutschland erkranken nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft jedes Jahr rund 4.400 Frauen daran, etwa 1.600 sterben jährlich.

02.11.2021|