Die Rolle von Biofaktoren bei Fertilitätsstörungen

Mineralstoffe und Spurenelemente, Vitamine und Provitamine, Aminosäuren, Peptide und sekundäre Pflanzenstoffe, sie alle zählen zu den Biofaktoren – Substanzen, die der Körper für seine Funktionen benötigt und die gesundheitsfördernde oder krankheitsvorbeugende biologische Aktivität besitzen.

28.11.2022|

Gedeon Richter beantragt bei der Europäischen Arzneimittelagentur Typ-II-Variation für RYEQO® zur Behandlung der Endometriose

Gedeon Richter Plc. gab kürzlich bekannt, dass das Unternehmen einen Antrag auf Typ-II-Variation für RYEQO® (Relugolix 40 mg, Estradiol 1,0 mg und Norethisteronacetat 0,5 mg) bei der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) zur Behandlung von mäßigen bis starken Schmerzen im Zusammenhang mit Endometriose bei erwachsenen Frauen im reproduktiven Alter mit einer vorherigen medizinischen oder chirurgischen Behandlung ihrer Endometriose eingereicht hat.

28.11.2022|

Hartnäckige Fruchtblase und Cervix

Die 40-jährige Patientin, IIIG, IIP, Zustand nach zweimal Spontanpartus, mit diätetisch eingestelltem Gestationsdiabetes seit der 25. Schwangerschaftswoche (SSW) entwickelte in der 34. SSW eine vorzeitige Wehentätigkeit. Ab Anfang der 35. SSW entwickelte sie auch eine Cervixinsuffizienz (Abb. 1), die zum Ende der gleichen SSW weiter fortschritt.

25.11.2022|

Pilotstudie zur „Online-Kunsttherapie“ für Patientinnen mit Brustkrebs

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Die Krankheit und die Behandlungen belasten die Betroffenen häufig seelisch und körperlich sehr stark. Kunsttherapie kann dabei helfen, mit der Situation besser zurechtzukommen – auch eine Online-Therapie kann hierfür eingesetzt werden. Seit einem Jahr läuft eine Pilotstudie der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Bonn (UKB). Dafür werden fortlaufend neue Teilnehmerinnen gesucht. Der nächste Start ist für Januar 2023 geplant.

24.11.2022|

Mütter in belasteten Lebenslagen stillen seltener und kürzer – Ergebnisse einer qualitativen Zielgruppenanalyse

Frauen in psychosozial und materiell belasteten Lebenslagen stillen seltener und kürzer, dies ergab die aktuell veröffentlichte Studie des Netzwerks Gesund ins Leben „Stillförderung bei Müttern in belasteten Lebenslagen – Ergebnisse einer qualitativen Zielgruppenanalyse“. Die Studie erhebt erstmalig die subjektiven Beweggründe dieser Zielgruppe, ihre Lebensrealitäten, Erfahrungen, Bedarfe und Bedürfnisse sowie Wünsche im Still-Kontext.

23.11.2022|

Geburtsbegleitung durch den Partner – was bringt ein spezieller Männervorbereitungskurs?

Die Geburtsbegleitung durch den werdenden Vater ist in unserer Gesellschaft fest verankert und wird meist von beiden Partnern gewünscht. Ob ein spezieller Männervorbereitungskurs, der auf die Bedürfnisse und Ängste beider Elternteile eingeht, den werdenden Eltern helfen kann, die Geburt besser zu meistern, hat die Untersuchung der Autoren erforscht.

14.11.2022|

Neue Metaanalyse bestätigt: Mit Canephron® Uno Antibiotikagaben bei Blasenentzündung vermeiden

Antibiotikaresistenzen sind ein zunehmendes Problem. Daher ist es erforderlich, unnötige Antibiotikagaben zu vermeiden und Therapiekonzepte mit wirksamen Alternativen zu erwägen. Eine kürzlich veröffentlichte, unabhängige Metaanalyse untersuchte, inwieweit Strategien zur Reduktion des Antibiotikaeinsatzes bei Frauen mit unkomplizierten Harnwegsinfektionen im Vergleich zu einer sofortigen Antibiotikabehandlung zu bewerten sind. Die Analyse kam zu dem Schluss, dass der Gesamtantibiotikaverbrauch durch alternative Strategien um 63 % reduziert werden konnte.

14.11.2022|

Die Ängste, die ewig bleiben…

Eine 56-jährige Patientin, Single, IIP (1 x Sectio), hatte mit 51 Jahren ein Mammakarzinom auf der rechten Seite bekommen und war brusterhaltend operiert worden. Sie meldete sich im 5. postoperativen Jahr, in dem sie noch Aromatasehemmer erhielt, mit ausgeprägter schmerzhafter Rötung der Haut auf der operierten Seite bis zum Thorax hin. Sie hatte panische Angst, weinte und war sich sicher, dass es bestimmt wieder Krebs sei.

14.11.2022|

Deutsches IVF-Register feiert 40 jähriges Jubiläum: Der Kinderwunsch-Datenschatz mit über 2 Millionen Behandlungen

Zum Start des Deutschen IVF-Register (D·I·R)® vor nunmehr 40 Jahren war daran nicht zu denken, aber heute gibt es in fast jeder Schulklasse mindestens ein Kind, das ohne die „künstliche Befruchtung“ dort nicht sitzen würde. „Zu Beginn wurden Papiere von Hand ausgefüllt, heute umfasst die Registrierdatenbank mehr als 2,2 Millionen Behandlungszyklen“, sagt Dr. med. Ute Czeromin, Vorstandsvorsitzende des Deutsches IVF-Register e.V. (D·I·R)®.

11.11.2022|

Neuronaler Mechanismus beim Erlernen von Fürsorgeverhalten entdeckt

Verschiedene Krankheitsbilder wie postpartale Depressionen oder Psychosen können zu einem veränderten Fürsorgeverhalten gegenüber dem Neugeborenen und einer gestörten Mutter-Kind-Bindung führen. Ein Forschungsteam um Daniela Pollak vom Zentrum für Physiologie und Pharmakologie der MedUni Wien hat im Rahmen einer Studie jene neuronalen Schaltkreise im Gehirn identifiziert, die beim Erlernen von mütterlichem Fürsorgeverhalten aktiv werden. Die in der renommierten Fachzeitschrift „The EMBO Journal“ veröffentlichten Erkenntnisse können die Grundlage für die Entwicklung therapeutischer Maßnahmen bilden.

09.11.2022|