„Einmal geblutet, dann war die Gebärmutter weg…“

Eine 56-jährige Patientin, die seit sechs Jahren keine Blutung hatte, wurde aufgrund der postmenopausalen Blutung und mit Verdacht auf Endometriumpolypen überwiesen. Gynäkologisch und internistisch hatte sie eine leere Anamnese. Da bei ihr auch nie ein Kinderwunsch bestand hatte sie auch keine Entbindungen in der Vorgeschichte.

31.03.2021|

Die Säulen einer erfolgreichen Prophylaxe: D-Mannose und Laktobazillen

Der präventive Schwerpunkt bei rezidivierenden Zystitiden, ausgelöst durch das uropathogene Bakterium E. coli, liegt heute auf der antibiotikafreien Langzeitprophylaxe sowie den Verhaltensempfehlungen für die Betroffenen. Insbesondere die steigende Prävalenz von Antibiotikaresistenzen, aber auch das Auftreten von Dysbalancen des Darm- und Vaginalmikrobioms durch Antibiosen sind deutliche Argumente für die natürliche Intervention.

31.03.2021|

Natürlich impfen auch Frauenärzte gegen COVID-19 – Ein Kommentar

Fast alle an COVID-19 erkrankten Patientinnen und Patienten sind in einer niedergelassenen Praxis behandelt und diagnostiziert worden. Alle Patienten, die in die Klinik überwiesen wurden, waren in der Regel vorab in ambulanter ärztlicher Betreuung. 90 % aller an Corona erkranken Patienten sind im niedergelassenen System in ärztlicher Behandlung.

31.03.2021|

Das MALT!-Programm: Klinikum Nürnberg startet neue klinische Studie für Frauen in besonderen Lebenskrisen

Ein Kind wird tot geboren, ein Unfall führt zu schweren, dauerhaften Verletzungen: Es gibt viele einschneidende Lebensereignisse, die Frauen aus der Bahn werfen. Wie eine Maltherapie die seelische Gesundheit von traumatisierten Frauen positiv beeinflusst, das soll nun im Rahmen einer neuen Studie im Klinikum Nürnberg wissenschaftlich erforscht werden. Das MALT!-Programm, ins Leben gerufen von drei Kliniken, wird von der STAEDTLER Stiftung finanziert und richtet sich an Frauen zwischen 18 und 50 Jahren.

29.03.2021|

Zervixkarzinom-Screening: Vorteile der Dünnschichtzytologie bestätigt

Für den Fortbestand der aktuellen Vorgehensweise beim Zervixkarzinom-Screening in Deutschland ist die Qualität der zytologischen Diagnostik essenziell. Neben den Daten aus dem Routineeinsatz aus Frankfurt belegen jetzt auch Zahlen aus Vorarlberg, dass der Einsatz der Dünnschichtzytologie mit Computerassistenz die Detektionsrate für Krebsvorstufen deutlich erhöht. Damit werden einmal mehr die Ergebnisse der Rhein-Saar-Studie bestätigt.

17.03.2021|

Kombination von Wirkstoffen könnte Heilungschancen bei Eierstockkrebs verbessern

Innovative zielgerichtete Wirkstoffe, sogenannte PARP-Inhibitoren, können die Prognose bei Eierstockkrebs deutlich verbessern. Dies gilt vor allem für Patientinnen, deren Tumoren bestimmte genetische Voraussetzungen aufweisen. Ein Forscherteam unter Leitung von Dresdner Wissenschaftlern* konnte nun in Laborexperimenten zeigen, dass die Gabe eines neuartigen Chemotherapeutikums in Kombination mit einem PARP-Inhibitor die Wirkung des zielgerichteten Medikaments auch bei niedriger Dosierung deutlich verstärkt.

17.03.2021|

Brustkrebs – TU Berlin und Charité entwickeln KI-basiertes Diagnosesystem

Wissenschaftler* der TU Berlin und der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie der Universität Oslo haben ein neues Analysesystem für die Brustkrebsdiagnostik anhand von Gewebeschnitten entwickelt, das auf Künstlicher Intelligenz (KI) beruht. Zwei Weiterentwicklungen machen das System einzigartig: Zum einen integriert es erstmals morphologische, molekulare und histologische Daten in einer Auswertung. Zum zweiten liefert es eine Erklärung des KI-Entscheidungsprozesses in Form von sogenannten Heatmaps mit.

17.03.2021|

„Nicht schon wieder…“

Eine 36-jährige Patientin, IIG, IP, Zustand nach Sectio wegen Frühgeburt, stellte sich bei der zweiten Schwangerschaft vor. Beim ersten Screening in der elften Schwangerschaftswoche (SSW) konnte man eine Omphalozele darstellen.

17.03.2021|

Teil 2: Genetische Diagnostik in der Pränatalmedizin – Der aktuelle Stand

Ausgehend von den ersten, in Studienkollektiven erhobenen Daten zur NIPT-Testleistung bei Trisomie 21 und der daraufhin in prospektiven Reihenuntersuchungen an Risikoschwangeren (High-Risk-Kollektiv) gesammelten Information zeichnete sich in den frühen 2010er Jahren ab, dass NIPT im Vergleich zum bisherigen Goldstandard der NT-Messung bei der Trisomie 21 sich durch eine erneute Steigerung der Sensitivität in einen Bereich von 99 % auszeichnet und die Spezifität der NT-Messung von 95 % durch NIPT ebenfalls in einen Bereich von über 99 % erhöht wurde.

17.03.2021|