Sechsfach höheres Risiko: Studie zeigt Zusammenhang zwischen HIV-Infektion und Gebärmutterhalskrebs

Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat die Effekte einer Infektion mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) auf die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs quantifiziert und herausgefunden, dass Frauen, die mit HIV infiziert sind, ein sechsfach höheres Risiko haben, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken. Besonders betroffen sind die Regionen Süd- und Ostafrika.

07.01.2021|

Schutz von Schwangeren und Neugeborenen sicherstellen

Der Deutsche Hebammenverband und die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe fordern gemeinsam mit den Chefärzten* der Frauenheilkunde die Aufnahme von Hebammen und Gynäkologen* in die Impfverordnung. Die neue Coronavirus-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums regelt, welchen Personengruppen eine Schutzimpfung prioritär zusteht.

07.01.2021|

Neue innovative App unterstützt Frauen bei der Anwendung eines IUS

Viele Frauen entscheiden sich beim Thema Verhütung für ein intrauterines System (IUS) wie Kyleena™, Mirena® oder Jaydess® von Jenapharm. Besonders junge Frauen legen immer mehr Wert darauf, ihren Zyklus besser kennenzulernen und auch digital zu begleiten. Aus diesem Grund hat Jenapharm gemeinsam mit Bayoomed/Bayoocare, einem Partner für die spezialisierte Entwicklung medizinischer Software, eine exklusive App für die IUS von Jenapharm entwickelt: die MyIUS-App.

07.01.2021|

„So schlimm kann es ja nicht sein, Herr Doktor…“

Eine 27-jährige Erstgravida, stellte sich in der 31. SSW wegen mehreren Warzen am Mons pubis, Labien und Damm mit der Differenzialdiagnose der Hautpolypen vor. Der behandelnde Frauenarzt riet der Patientin von der Exzision in der Lokalanästhesie während der Schwangerschaft ab.

07.01.2021|

Wechseljahre: Phytohormone als Alternative zur Hormonersatztherapie?

Die Behandlung von Wechseljahresbeschwerden stellt jeden Behandler vor erhebliche Herausforderungen. Die üblicherweise verschriebenen Hormonpräparate der Hormonersatztherapie (HET) verursachen bereits nach einer Anwendung von nur zwei Jahren einen nicht verantwortbaren Anstieg des Risikos u. a. für Brustkrebs, Gebärmutterkrebs, Schlaganfall, Thrombosen und Embolien bis hin zu psychischen Veränderungen.

04.01.2021|

Hormonersatztherapie hat positive Effekte auf Lungenfunktion und reduziert Lungenkrebs- sowie COVID-19-Risiko

Wann und wie lässt sich die Hormonersatztherapie (HRT) zur Primärprävention von Erkrankungen einsetzen? Mit dieser Frage befasste sich Prof. Dr. Petra Stute aus der Universitäts-Frauenklinik Bern auf einem virtuellen Symposium von DR. KADE / BESINS zur 25. Jahrestagung der Deutschen Menopause Gesellschaft e.V. Dabei präsentierte sie eine Übersicht der Datenlage u. a. zur Auswirkung der HRT auf die Koronare Herzkrankheit, Typ-2-Diabetes, Arthralgien, Rückenschmerzen, Demenzerkrankungen und auf das Gesamtüberleben.

17.12.2020|

Die Enge, die keine war…

Eine 21-jährige Patientin, Nullipara, wurde wegen einer angeblichen Hymenverengung überwiesen. Seit Monaten hatte sie einen Partner, aber sie konnte keinen Geschlechtsverkehr haben. Wie sie beschrieb, weil der Scheideneingang sehr eng war, sei jeder Versuch mit starken Schmerzen verbunden.

17.12.2020|

Neue Handlungsempfehlung: S2k-Leitlinie zur Geburtseinleitung bietet evidenzbasierte Orientierung

Wenn der lange Weg zur natürlichen Geburt mit Komplikationen einhergeht, wird – bei entsprechender Indikation – eine Einleitung vorgenommen. Dies geschieht bei etwa 20–25 % aller Schwangerschaften. Die neue deutschsprachige S2k-Leitlinie bietet zusammengefasste, wissenschaftlich gestützte Handlungsempfehlungen für diese gängige geburtshilfliche Maßnahme. Dabei liegt der Fokus auf Indikationen, Methoden und generellem Management.

17.12.2020|

Für eine bessere Versorgung bei ungewollter Schwangerschaft

Das Forschungsvorhaben „Erfahrungen und Lebenslagen ungewollt Schwangerer – Angebote der Beratung und Versorgung (ELSA)“ will Erkenntnisse zu maßgeblichen Einflussfaktoren auf das Erleben und Verarbeiten einer ungewollten Schwangerschaft, zu den Bedarfen betroffener Frauen und zur medizinischen und psychosozialen Versorgungssituation in Deutschland sammeln.

17.12.2020|

Tamoxifen noch mehr favorisieren

Frauen, die fünf Jahre nach Brustkrebsdiagnose noch leben, das gilt für die Mehrheit, sterben mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an diesem Krebs. Sie haben jedoch ein höheres Risiko an der koronaren Herzkrankheit (KHK) oder an Demenz zu sterben als die weibliche Bevölkerung gleichen Alters ohne Brustkrebs.

17.12.2020|