Stiftung Auge: Online-Pressekonferenz über aktuelle Entwicklungen

Welche Folgen haben der Digitalisierungsschub in der Arbeitswelt und die vermehrte Bildschirmarbeit infolge der Corona-Pandemie für die Augen? Wie können Netzhauterkrankungen mit neuen Gentherapien behandelt werden? Über diese und andere Themen diskutierten Experten der Stiftung Auge auf einer Online-Pressekonferenz am 19. Mai 2021.

10.06.2021|

Deutsches Komitee zur Verhütung von Blindheit: Neuer Vorstand gewählt

Das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blindheit e.V. (DKVB) hat ein neues Führungsteam: Der Gesamtvorstand mit 13 Mitgliedern wurde auf der online durchgeführten Mitgliederversammlung am 23. April für drei Jahre gewählt. Sechs Mitglieder des vorigen Vorstands führen dabei ihre Tätigkeit weiter, sieben neue Mitglieder verstärken künftig das Team.

10.06.2021|

Ärzte-Gehaltsreport: Über ein Drittel beklagt Verdiensteinbußen durch Corona

Ärztinnen und Ärzte stehen im Kampf gegen Covid-19 an vorderster Front. Jedoch nicht alle haben durch den Dauereinsatz im Ausnahmezustand auch mehr Geld auf dem Konto. Das ergab der aktuelle Medscape Gehaltsreport. Er untersuchte, wie die Corona-Krise die finanzielle Situation und die Arbeitswirklichkeit von Niedergelassenen und Klinikärzten beeinflusst hat.

10.06.2021|

Protein Tenascin-C wichtig bei der Netzhaut-Ischämien

Zahlreiche Augenerkrankungen gehen mit Durchblutungsstörungen einher, die bis zur Erblindung führen können. Welche Rolle das Protein Tenascin-C, ein Bestandteil der extrazellulären Matrix, bei der Minderdurchblutung der Netzhaut spielt, untersuchten Bochumer Forscherinnen an Mäusen. Sie zeigten, dass Tenascin-C eine entscheidende Rolle bei der Schädigung von Sehsinneszellen nach Ischämien spielt

10.06.2021|

Augenärzte rufen zu Hornhautspenden auf

Angesichts des bestehenden Transplantatmangels hat die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) zum Tag der Organspende am 5. Juni 2021 zu größerer Spendenbereitschaft aufgerufen. Eine Hornhautspende kann trotz vieler vorbestehender Augenerkrankungen bis zu 72 Stunden nach dem Tod erfolgen und hilft heute dank der Fortschritte bei der Transplantationstechnik meist zwei Menschen.

10.06.2021|

Gentherapie mit Nanopartikeln schützt vor Zelltod in der Netzhaut

Einem interdisziplinären Team von Magdeburger Wissenschaftlern um Prof. Dr. Bernhard Sabel ist es erstmals gelungen, mit Nanopartikeln eine nicht-virale Methode zu entwickeln, erfolgreich Gene in Netzhautzellen einzuschleusen und damit eine weitere Schädigung des Sehnervs zu stoppen. Auch inaktive Zellen konnten damit wieder aktiviert werden. Diese Anwendung einer nicht-viralen Gentherapie ist weltweit die erste. Sie liefert wichtige Erkenntnisse im Bereich der Grundlagenforschung.

09.06.2021|

Optogenetische Gentherapie lässt Erblindeten partiell wieder sehen

Ein internationales Forschungsteam konnte zeigen, dass eine optogenetische Gentherapie bei einem wegen erblicher Retinitis pigmentosa erblindeten Patienten dazu beiträgt, einen Teil der Sehkraft wieder herzustellen. Dies ist ein Meilenstein auf dem Weg zu Gentherapien zur potenziellen Umkehr von Blindheit.

26.05.2021|

Neue EU-Medizinprodukteverordnung in Kraft getreten

Zum Geltungsbeginn der neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) am 26. Mai 2021 warnt der Deutsche Industrieverband Spectaris vor Innovationshemmnissen und fordert rasche Lösungen für die zahlreichen noch offenen Baustellen im Zusammenhang mit der Implementierung der MDR. Auch wenn der Geltungsbeginn aufgrund der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben wurde, seien die alten Probleme geblieben.

26.05.2021|

Makuladegeneration: Prof. Holz weltweit führender Experte

Prof. Dr. med. Frank Holz, Direktor der Universitäts-Augenklinik Bonn, wurde im internationalen Ranking von Expertscape auf Platz eins im Bereich Makuladegeneration gewählt. Die Auszeichnung verdeutlicht die herausragende Expertise und Spezialisierung der Augenklinik am Universitätsklinikum Bonn (UKB).

25.05.2021|

DFG fördert Bonner AMD-Projekt

Dr. med. Sarah Thiele wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beim Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe, die sich mit der differenzierten Phänotypisierung der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD) beschäftigt, mit 270.000 Euro unterstützt.

18.05.2021|