Prof. Dr. Gernot Duncker verstorben

Am 5. Februar 2021 ist Prof. Dr. Gernot Duncker aus Halle an der Saale verstorben. Der langjährige Direktor der Universitäts-Augenklinik Halle war u.a. Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Hornhautbanken und ein DGII-Mitglied der ersten Stunde.

17.02.2021|

Dr. Stephanie Joachim zur Professorin für Experimentelle Ophthalmologie ernannt

Dr. med. Stephanie Joachim erforscht mit ihrem Team im Institut für Experimentelle Augenheilkunde der Ruhr-Universität Bochum die Entstehung von Augenerkrankungen. Die bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Medizinerin wurde jetzt zur Professorin für Experimentelle Ophthalmologie an der Augenklinik des Universitätsklinikums Knappschaftskrankenhaus Bochum ernannt.

17.02.2021|

Wie die 3D-Struktur von Proteinen der Augenlinse entsteht

Chemische Bindungen innerhalb des Augenlinsenproteins Gamma-B-Kristallin halten das Protein zusammen und sind deshalb wichtig für die Funktion des Eiweißes in der Linse. Entgegen bisheriger Annahmen entstehen bestimmte dieser Bindungen, sogenannte Disulfidbrücken, bereits parallel zur Synthese des Proteins in der Zelle. Dies haben Forschende in Frankfurt und Grenoble herausgefunden.

16.02.2021|

Biometrie-Webcast des Vereins Die Augenchirurginnen

Da Fortbildungen und persönliche Diskussionsmöglichkeiten derzeit nicht vor Ort durchführbar sind, veranstalten die Augenchirurginnen e.V. nun Online-Fortbildungen. Die Webcasts werden dabei exklusiv für die Mitglieder des Vereins angeboten.

16.02.2021|

Studie: Lockdown könnte kindliche Kurzsichtigkeit fördern

Eine Reihenuntersuchung an 123.000 Schulkindern in China hat ergeben, dass sich die Kurzsichtigkeit der Sechs- bis Achtjährigen im Jahr 2020 im Schnitt um 0,3 Dioptrien verschlechterte. Ursachen für die Zunahme der kindlichen Kurzsichtigkeit könnten der seltenere Aufenthalt im Freien und das mit viel Bildschirmarbeit verbundene Homeschooling während des pandemiebedingten Lockdowns sein, vermuten die Studienautoren.

12.02.2021|

DNA transponierbarer Elemente als Ursache für AMD identifiziert

Forschende des Paul-Ehrlich-Instituts haben in einem internationalen Forschungsverbund einen grundlegenden Mechanismus aufgeklärt, der über die Aktivierung im Genom vorhandener mobiler genetischer Elemente (Retrotransposons) dazu führen kann, dass bei trockener AMD Zellen in der Netzhaut des Auges absterben. Eine ebenfalls durchgeführte Metanalyse von Behandlungsdaten mit Medikamenten, die diesen Mechanismus unterbinden, untermauert dies.

11.02.2021|

Mini-Monitor erleichtert Entscheidung für passende Intraokularlinse

Nach der Katarakt-OP ist die Entscheidung für einen bestimmten Kunstlinsentyp nicht einfach und von den jeweiligen Sehgewohnheiten abhängig. Um diese ermitteln zu können, setzt die Bochumer Universitäts-Augenklinik einen tragbaren Sensor ein, der das visuelle Verhalten erfasst und mit objektiven Messungen kombiniert. Anschließend kann eine individuelle Linsen-Empfehlung gegeben werden.

11.02.2021|

Virtuelles Meeting des E3-Konsortiums

Am 29. Januar 2021 fand das erste virtuelle Jahrestreffen des European Eye Epidemiology (E3)-Konsortiums unter der Schirmherrschaft der Bonner Universitäts-Augenklinik statt.

11.02.2021|

Trotz Corona: Mehr Augenhornhautspenden am UK Halle

Im Kampf gegen vermeidbare Blindheit verzeichnen das Universitätsklinikum Halle (Saale) (UKH) und die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) mit dem Anstieg der Augenhornhautspende in 2020 einen Erfolg. Mit 116 realisierten Augenhornhautspenden und einer Zustimmungsquote von fast 50 Prozent wurden die Vorjahresergebnisse deutlich übertroffen. Seit mehr als zehn Jahren kooperieren UKH, DGFG und die Mitteldeutsche Corneabank Halle (MCH).

03.02.2021|

Sulzbacher Stammzellforscher an wegweisender Studie beteiligt

Dem Augenarzt und Stammzellforscher Dr. Boris Stanzel (Augenklinik Sulzbach) ist zusammen mit einem internationalen Forscherteam ein wichtiger Durchbruch auf dem Weg zu einer möglichen neuen AMD-Therapie gelungen: die erfolgreiche Transplantation von Netzhautzellen, die aus adulten humanen Stammzellen gewonnen wurden, ins Auge von Affen. Die Studie wurde in der Februar-Ausgabe von Stem Cell Reports publiziert.

03.02.2021|